das Grauen hat viele Gesichter!

Muffin würden spontan gleich zwei einfallen: Kahlúa und Bibo! 😀

Ich hatte mich bereit erklärt, am Mittwoch für ein paar Stunden den Fruchtzwerg Kahlúa aufzunehmen. Obwohl der Zwerg bisher noch nicht bei uns war, ist sie wie selbstverständlich in unsere Wohnung marschiert. Ihr Körbchen deponierte ich neben meinem Schreibtisch und nachdem sich die erste Aufregung bei den drei Ladies gelegt hatte, kehrte recht schnell Ruhe ein. Muffin döste wie immer unter meinem Schreibtisch, Biscuit wie immer im Türrahmen (fragt mich nicht, was daran so toll ist) und Kahlúa in ihrem Körbchen.

Wahlweise nahm der Fruchtzwerg auch ein Sonnenbad auf dem Balkon:

Ganz nach dem Motto „entweder es geht oder es freckt!“ waren die Damen sogar eine Stunde allein, ohne sich selbst oder der Wohnungseinrichtung irgendwelchen Schaden zuzufügen. Tschakka!

Freitag dann der Super-GAU! Bibo (17 Wochen) wirbelte morgens um 9 Uhr hier rein und stellte Muffins geordnetes Leben gehörig auf den Kopf! Ihre anfängliche Freude schlug sehr schnell in Entsetzen um, denn das junge Gemüse wollte partout keine Ruhe geben. Gut, ich hatte es nicht anders erwartet – Bibo ist es nicht gewöhnt, gleich zwei Ladies um sich herum zu haben und Biscuit ist ein willkommenes Spiel-Opfer. Solche Gelegenheiten muss man schließlich nutzen!

Das er bei Muffin keine Chance hatte, begriff der Knilch sehr schnell… also mußte Biscuit herhalten, die immer wieder auf seine Spielaufforderungen einstieg. Der wohl wichtigste Befehl bei mehreren Hunden lautet „Schluss!“ und ich weiß nicht, wie oft ich an diesem Tag „Schluss!“ gesagt und den Knilch vom Keks gepflückt habe. Nach einer Zwangspause (durch räumliche Trennung) fiel endlich der Groschen und Bibo suchte unruhig nach einem passenden Schlafplatz…

…zuerst bei Muffin (man beachte ihren Gesichtsausdruck *g*)

…dann beim Keks (leider nur ein Handyfoto)

…um letztendlich unter meinem Schreibtisch in ein 2-stündiges Koma zu fallen:

Er tankte neue Energie und mischte Biscuit die letzte Stunde seiner Anwesenheit nochmal ordentlich auf… bzw. er wollte – denn aus einem ihm völlig unersichtlichen Grund ging das doofe Zweibein immer wieder dawzischen!? Frechheit sowas 😉

Muffin war von der Unruhe dermaßen angenervt, dass sie sich ans hintere Wohnungsende ins Gäste-WC verzog und in ihrem stillen Kämmerlein vor sich hinschmollte.

Fazit:

Die „kleine“ Braune darf bleiben!

Sollte hier allerdings noch ein 3. Hund einziehen, würde ich folgendes vorfinden:

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Kategorien: das Leben und der andere Kram... | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „das Grauen hat viele Gesichter!

  1. eigenwillig

    *brüll* Ich würd dem Mufflon ja liebend gern Asyl anbieten, aber ich fürchte, Shadow wäre als Gesellschaft kein Stück weniger nervig *ggg*.

  2. Herrlich! Also das Mufflon tut mir schon leid. So viel Junggemüse. Das muß wirklic nicht sein.*lach
    Frieda und Molch mußten wir gestern auch ne Zwangspause verpassen. Die hätten sonst niemals nicht Ruhe gegeben. Einer fing immer wieder an den anderen bespaßen zu wollen.

  3. Sonja

    Coole Bilder… 😉
    Der Gesichtsausdruck vom Mufflon ist aber auch geil…höhöhö

    Vielen Dank

  4. Hehe, so ein Jungspund ist ganz schön anstrengend. Ich erinnere mich noch gut an Frieda und Jamie, das war echt eine Herausforderung, da Jamie auf immer auf alles eingestiegen ist… „Schluss“ in aller Munde. 🙂

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