der seltsame Fall von Dr. Biscyll und Mrs. Hydecuit

Man könnte meinen, Biscuit hat auf den Kalender gesehen und gedacht „Ha! Jetzt wird´s aber Zeit!“

In zwei Wochen Wesenstest: was liegt da näher, als eine Gruselphase?
In drei Wochen Schnupper-Workingtest: wie wär´s mit einer Pupertätsphase?

Aber bitteschön nicht generell, sondern nur häppchenweise – sonst könnte sich meinereiner ja drauf einstellen. Neeeeein, wir variieren täglich! Ist das schön, wenn man morgens aufwacht und sich fragt, welche Persönlichkeit einem heute entgegenwedelt ^^

Wobei sich die Gruselphase noch in Grenzen hält und eher nachts durchbricht (3x auf Holz klopf). Wer kommt auch auf die depperte Idee, einen kleinen Plüsch-Löwen in ein Schaufenster zu setzen? In der Nacht – angestrahlt vom Scheinwerferlicht – sieht sowas aus wie das personifizierte Böse! Zu Biscuits Bedauern hat ihre Bellerei nix gebracht, der Löwe ist stur sitzen geblieben 😀

Gestern war ich allerdings schon überrascht. Da waren ihr ein paar klappernde Blechdosen plötzlich nicht mehr ganz geheuer. Sie ging zwar hin, um sie zu begutachten, aber sobald es klapperte machte sie wieder einen Satz rückwärts. Hohle Henne!

Die Pupertätsphase erreichte beim heutigen Dummytraining den bisherigen Höhepunkt! Ein völlig anderer Hund, als auf dem Video vor ein paar Tagen. Heute war fast alles dabei: grottenschlechte Fußarbeit, null Konzentration, einspringen, mit den Dummies an mir vorbeirennen und Ehrenrunden drehen. Biscuit hat´s mal so richtig krachen lassen!

Das Highlight will ich euch nicht vorenthalten:

Ich setzte Biscuit ab, entfernte mich ein paar Meter von ihr und Carolin warf eine Markierung neben uns. Die Aufgabe war klar: Biscuit zu mir rufen, ins Fuß nehmen und dann auf die Markierung schicken. Das Dummy lag und ich pfiff…

Dr. Biscyll tat wie befohlen und kam zu mir gerannt. Doch 10cm vor mir übernahm Mrs. Hydecuit das Ruder, schlug einen Haken und spurtete zum Dummy *arghs*.

Ich gebe zu – von meiner Reaktionsschnelligkeit war ich selbst überrascht. Ich nahm die Verfolgung auf, passte Biscuit am Dummy ab und gab ihr zu verstehen, dass das ganz großer Mist war!!! Im Fuß ging es wieder zurück und diesmal wartete sie ganz gesittet auf mein „apport“. Geht doch! Was dann kam, hat mich allerdings echt von den Socken gehauen. Biscuit flitzte raus, fand, nahm auf, ich pfiff, sie reagierte sofort und kam zurück.

Doch hääää? Was ist das? Was hat die da im Maul??? Ein Dummy ist das nicht! So flach und klein? Kommt mir irgendwie bekannt vor *grübel*.

Als sie das Teil brav bei mir ablieferte, erkannte ich es – die Leberwursttube! Scheinbar war sie mir bei unserem Wettrennen aus der Tasche gefallen. Versteh einer das Junggemüse: mit den Dummies blödeln, aber eine offene (!) Leberwursttube ohne Umschweife apportieren?!?!

Nun gut… wollen wir hoffen, dass Mrs. Hydecuit bald das zeitliche segnet. Bis dahin gilt: eeeeeinatmen -> auuuuuusatmen… eeeeeinatmen -> auuuuuusatmen… eeeeeinatmen -> auuuuuusatmen… 😉

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Kategorien: das Leben und der andere Kram... | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „der seltsame Fall von Dr. Biscyll und Mrs. Hydecuit

  1. Wuuuuuuuuuusssssssssaaaaaaaaaa! Hilft mir immer, wenn mein lieblings Labbirüde (der dessen Name nicht genannt werden darf 😉 ) so richtig los legt.

  2. Halte durch, sie ist doch noch jung 😉
    Aber schon cooooool: Leberwursttube abliefern – ein Labbi???? HAMMER!!! 🙂

  3. Datt „Kind“ iss einfach köstlich! *rofl*

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