Kamikaze-Arthrose

(Es handelt sich bei diesem Artikel um einen Nachtrag vom Sept. 2011 um die Kategorie „Gesundheit“ zu vervollständigen)

Wir waren am Montag mit dem Muffelönchen beim TA. Unsere Haus-TÄin hatte vor ein paar Monaten Arthrose in einer Zehe festgestellt. Leider lief Muffin seitdem nicht mehr richtig rund – trotz Schmerzmitteln. Deshalb wollte ich mir noch eine zweite Meinung einholen und so verschlug es uns auf Empfehlung von Carolin nach Erlangen zu Dr. Eisele.

Der TA fertigte nochmals zwei Röntgenbilder: eins von beiden Vorderpfoten von oben und dann noch ein seitliches der linken Pfote. Er erklärte uns die digitalen Röntgenbilder sehr ausführlich… leider war das Ergebnis nicht so prickelnd.

Diagnose: degenerative Knochen- und Gelenkveränderungen (Bandansatzexostosen) an Zehe I, II, V sowie Krallenbein und Grundgelenk links + leichte Handwurzelarthrose

Auf gut fränkisch: linke Pfote = freckt!

Die Daumenzehe sieht am schlimmsten aus, da ist nichts mehr so, wie es mal war. Der TA meinte, das könnte mal eine unentdeckte Krallenbettentzündung gewesen sein. Die restlichen Zehen sehen nur minimal „besser“ aus. Ein Sesambeinchen war wohl auch mal gebrochen (dieser Hund!!!!! ). Winzige abgesplitterte Knochenfragmente waren auch zu sehen, die haben sich aber schon bestens ins restliche Gewebe eingefügt.

Die rechte Pfote weist ebenfalls schon leichte Veränderungen auf.

Diese „Exostosen“ (kann man am besten mit Überbeinen vergleichen) entstehen wohl hauptsächlich durch Überbelastung (sprinten/springen) und sind bei solchen Kamikazehunden wie Muffin keine Seltenheit. Eine OP kommt nicht in Frage. Würde man die Veränderungen entfernen, würden sie genau SO wieder nachwachsen. Aussichtslos…

Update Juni 2012: Muffin ist nun seit einem Jahr bei Dagmar (Physiotherapeutin + Osteopathin) in Behandlung und kommt nun schon seit einem Jahr ohne Medikamente zurecht. Gegen die Arthrose selbst kann man nichts machen, aber durch Dagmars Behandlung können die Begleiterscheinungen (Verspannungen/Blockaden durch Schonhaltung) sehr gut behandelt werden.

Im Winter hat uns das Unterwasserlaufband sehr gute Dienste geleistet:

Dem Muffelönchen geht es phasenweise gut bis sehr gut, manchmal auch zu gut *grins*. Einen richtig schlechten Tag hatte sie schon lange nicht mehr und wir tun unser Bestes, damit das noch ganz lange so bleibt!

 

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Kategorien: Gesundheit | Hinterlasse einen Kommentar

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