Work & Show Aichach 2013 – die Show

Das vergangene Wochenende stand ganz unter dem Motto „erstens kommt es anders… und zweitens als man denkt“!

Ich hatte von der Show in Aichach in den letzten Jahren immer nur in Verbindung mit strahlendem Sonnenschein gehört/gelesen. Ob ich es persönlich nehmen sollte, dass es ausgerechnet dieses Jahr den gaaaaaaanzen Tag regnete? Wohl dem, der gut ausgestattet war. Esther und ich staunten nicht schlecht, als wir eine wahre Zeltstadt vorfanden. Die erfahrenen Show-Besucher hatten sich mit Pavillons oder Zelten gerüstet, während unsereins gewohnt minimalistisch mit Regenjacke und Regenschirm antanzte. Bitte 2x dumm gucken – danke reicht schon!

Wir hatten Glück, entdeckten nach kürzester Zeit die restlichen Franken-BZGler und fanden zunächst Unterschlupf in Gelis Pavillon am Golden- und Flat-Ring. Allerdings hielt es mich dort nicht sehr lange. Immer wieder stahl ich mich durch den Regen davon… zum Labrador-Ring. Agentin-00-Anke auf Spionage-Mission. Ich prägte mir nochmal den Ablauf ein (alle zusammen 1x im Kreis laufen, Einzelbewertung, Dreieck laufen, wieder hinten anstellen usw.) und überprüfte, welche Klasse gerade an der Reihe war. Irgendwann fiel mir ein Pavillon auf, in dem nur ein Ehepaar saß. Ob wir uns dazusetzen dürften? Klar, es sei sowieso nicht ihr Pavillon. Öh… ok?! Wie sich kurz danach herausstellte, hatten wir den Pavillon einiger Toller-Leute besetzt, durften jedoch netterweise bleiben. „Wir sind sowieso erst zum Schluss dran, so wird er wenigstens genutzt!“ Uff, danke!

Die Zeit verging, der Regen tropfte, irgendwie ermüdend…

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Kurz bevor wir an der Reihe waren, packte mich das Lampenfieber. Ich rüttelte Biscuit aus ihrer Langeweile, um uns einzustimmen. Das STEH hatten wir in den letzten Wochen immer wieder geübt, aber wirklich von Erfolg gekrönt waren meine Bemühungen nicht gewesen. Biscuit stand zwar… aber leider immer zu breitbeinig oder zu eng oder schickelkrumm. Das änderte sich auch während unserer Aufwärmphase nicht.

Ich ließ es gut sein und widmete mich der Kleiderfrage. Meine Nummer hatte ich bereits mit einer Sicherheitnadel an der Jacke befestigt, als es tatsächlich aufhörte zu regnen. Hmmm… warum die Chance nicht nutzen, wenn man sich schonmal in Schale werfen kann? Nummer wieder abgemacht, Jacke runter, Oberteil angezogen, kurzer Blick in den Ring – scheiße, wir sind gleich dran! Panik und eine Sicherheitsnadel = keine gute Kombination! Hätte Esther sich nicht um mich und mein „Nummern-Problem“ gekümmert, wäre es sicher blutig geworden. Einen Gratis-Tipp gab´s noch dazu: „Guck nicht so verkrampft!“
Joaaaaaah…

Atmen und lächeln, atmen und lächeln, ab in den Ring. Ich hatte die niedrigste Startnummer in unserer Klasse und war somit die erste in der Reihe. Wir stellten uns auf und ich stellte erfreut fest, dass Biscuit plötzlich richtig ordentlich stand

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Die Richterin verschaffte sich einen ersten Eindruck und forderte anschließend zum Laufen auf. Nach der ersten Runde war ich mir nicht sicher, ob wir noch eine zweite laufen sollten und deutete die Aufforderung der Richterin als ein ja. Gerade als ich am Richtertisch vorbeischwirrte, wurde ich mit lauten Rufen ausgebremst. Wir sollten nicht noch eine Runde drehen, sondern Biscuit und ich zur Einzelbewertung an den Richtertisch kommen. Uuuuuuuupsi. Den Lacher hatten wir auf unserer Seite

Biscuit wurde ordentlich bekrabbelt und betastet, ließ sich anstandslos die Zähne kontrollieren und das Fell durcheinanderwuscheln, trabte bei unserem Einzellauf locker neben mir her und stand vor dem Richtertisch als würden wir sowas ständig machen. Ich staunte wirklich nicht schlecht!

Betasten…

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…stehen und wedel-wedel-wedel…

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…ein verschmitzer Blick zur Richterin *guck, wie süß ich gucken kann!*

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Danach ging es wieder zurück in die Reihe…

*Hab ich das gut gemacht, Muddi?*
*Jawoll, aber sowas von!*

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zufriedene Gesichter…

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Während wir die Einzelbewertungen der anderen 5 Hunde abwarteten, bekam ich Rauchzeichen von außen. Biscuit hatte ein „vorzüglich“ bekommen. Tschakka! Damit hatte ich mein persönliches Wunschziel bereits erreicht. Doch es kam noch besser! Als der 2. Platz vergeben wurde und Beate Ting uns heranwinkte, musste ich glatt nochmal ungläubig nachfragen. Wir? Tatsächlich! Aaaaaaaaaaaah *innerlich kreisch*! Das kam so unverhofft, dass ich ein oder zwei Freudentränchen in den Augen hatte.

Abgesehen von meinem grensdebilen Rundumgrinsen – man achte auf Biscuit!
*was bringt uns die Frau da lustiges?*

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*zeig doch mal her*

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*haben will – happs* danach hatte Biscuit die Schleife im Maul und ich den Haken in der Hand… freckt!

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Schleifchen notdürftig repariert und der Versuch eines Siegerfotos…

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Den restlichen Tag verbrachte ich (trotz erneut einsetzendem Regen) mit einem Dauergrinsen, welches sich beim Abholen der Unterlagen und Lesen des Richterberichts nochmal steigerte:

„kleinere, kompakte, kräftige, korrekt gebaute, insgesamt harmonische Hündin von ansprechendem Typ; süßer Kopf; excellentes Fell; nur etwas steil im Oberarm“

Süßer Kopf!!! Jawollja!!! Ist ja schließlich aus purer Schokolade!

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Vielen vielen Dank an die Richterin für die schöne Bewertung und die Platzierung! Außerdem natürlich an die Sonderleitung und Helfer, die diese schöne Veranstaltung erst möglich machen!

Vor allem aber ein dickes, fettes Danke an meine Freundin Esther, ohne deren Begleitung das alles gar keinen richtigen Spaß machen würde und ohne die ich schon einige male richtig alt ausgesehen hätte. Danke Süße, du bist die Beste!

(Hier geht es zum Bericht über den Workingtest)

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Kategorien: Bilder, Show | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „Work & Show Aichach 2013 – die Show

  1. Wußten wir eh schon, daß das Keksi klasse ist, aber nu habt ihr’s sogar schriftlich :-))).

  2. Wie toll das gelaufen ist! Ja Super!! Und die Keks sieht sooooo toll aus!

  3. Süßer Kopf, süßer Keks …. wussten wir doch schon immer ♥ aber mit Schleife sieht sie auch sehr chic aus!

  4. Na, endlich wird mal die Schönheit des Keks offiziell anerkannt und beurkundet. Gratulation. 😉 Gibts jetzt ne Karriere als Schönheitkönigin?

  5. Klamottenfrage in letzter Minute und Sicherheitsnadelproblem – das kenne ich nur zu gut. Bei mir kommt dann allerdings noch dazu, dass ich unbedingt Ians Schwanz nochmals durchkämmen muss – Panik! 😉
    Auf den Bildern gebt ihr zwei eine gute Figur ab – sehr sympathisch – äh schokosüß

  6. Danke euch 😀

    @ Jens: Wenn dat Keksi bei „work“ so gruselig weitermacht, wäre „show“ evtl. eine Alternative *uah*

    @ Karin: Siehste! Deswegen hab ich nen Lab – da muss man nix trimmen oder bürsten. Ich wär wohl sonst heillos überfordert 😉

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