Heile, heile Kekschen…

Gute Neuigkeiten aus Gebäckstückhausen! Wir waren heute zur Kontrolle in der Klinik und ich kann mit Freude vermelden: sieht prima aus! Keine Schwellungen, Rötungen oder sonstiger Blödfug. Typisch Keks, sogar in Sachen Wundheilung ein Streberchen

Da ich heute etwas aufnahmefähiger war als am Montag, gab es eine ausführliche Nachbesprechung der OP. Biscuit hatte zunächst eine Periduralanästhesie bekommen (hatte mich schon gewundert, warum am Rücken eine kleine rasierte Stelle ist) und eine Inhalationsnarkose. Eine PDA? Dumm guck. Laut TA nimmt das Gehirn trotz Narkose den Schmerz während der OP wahr. Durch die vorherige PDA wird jedoch kein Schmerz ans Gehirn signalisiert, somit kann dieses den Schmerz auch nicht speichern. Besser für die Heilung und schmerzfreier für die Hündin. Keine Ahnung, ob ich das richtig wiedergegeben habe. Der TA hat das sehr einleuchtend erklärt, aber leider hat mein Gehirn die Informationen nur unzureichend gespeichert (und das ganz ohne PDA)

Wie sich herausstellte, war die OP doch nicht gaaaaaaanz so lehrbuchmäßig. Der TA hat´s erklärt, aber den Zusammenhang krieg ich nicht mehr auf die Kette. Irgendwas mit „homonell nicht in Ordnung“ und „Gerinnungsstörung durch Hormone“. Biscuit wäre ohne Kastration eine heiße Kandidatin für eine spätere Gebärmutterentzündung gewesen. Ich soll mir auf die Schulter klopfen, alles richtig gemacht!

Patientin Keks ist sich dessen nicht bewusst und mit der Gesamtsituation weiterhin unzufrieden. Mit Body/Kragen am Leib ist sie sterbenskrank und nahezu bewegungsunfähig. Nackig ist sie das blühende Leben! Ich konnte heute gerade so verhindern, dass sie auf den 10 Metern zwischen Auto und Haustür einen Flitzanfall bekommt. Frei nach Mel Gibson in Braveheart: Freiheeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeit! 

Sie selbst macht keinerlei Anstalten an die Wunde zu gehen – ganz im Gegensatz zu Muffin. Krankenschwester Muffeloni würde gern die Wundpflege übernehmen. Ich glaub fast, die beiden haben einen Deal laufen. Aus diesem Grund gibt es weiterhin „Hochsicherheits-Body-Gefängnis“.

Nun heißt es noch 8 Tage lang:
tagsüber nicht die Bodenhaftung verlieren…

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…und nachts „Hinter Gittern – der Keksknast“!

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Kategorien: Gesundheit | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Heile, heile Kekschen…

  1. Freiheiiiiiiiit für den Keks ^^ schön das sie es so gut überstanden hat.
    Ich finde man sollte ihr noch einen Blechbecher schenken, und eine Mundharmonika 🙂

  2. Laut TA nimmt das Gehirn trotz Narkose den Schmerz während der OP wahr. Durch die vorherige PDA wird jedoch kein Schmerz ans Gehirn signalisiert…

    Wer schon einmal einer OP beigewohnt hat, weiß, was damit gemeint ist. Schön, dass Patientin Keks so eine schonende OP haben konnte…

    LG Andrea und Linda, natürlich mit den weiterhin besten Genesungswünschen

  3. Wie schön, dass alles gut verlaufen ist und die Genesung weiter voranschreitet.
    Ich kann mir bildlich vorstellen, wie hoch der Leidensdruck mit Body oder Kragen ist … so einen Kandidaten hatten wir auch mal. Mit Verband ein einziges Leiden – ohne Verband fast schon überdreht. Das hat sich leider nie geändert 😉

    Jetzt nur noch die „Krankenschwester“ mit anderen Dingen beschäftigen – dann klappt es auch mit der Heilung 🙂

    Liebe Grüße,
    Isabella

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