Familienbande

Aus Danis Frage „Anke, was machst du zwischen den Jahren?“ und meiner Antwort „Bis jetzt nix, was hälst du von einem Überfall auf Christine?“ wurde gestern kurzfristig ein kleines Familientreffen mit Biscuits Halbschwester Amy und Brüderchen Bones.

Nach einem Begrüßungskaffee ging es in Christines Revier zum gemeinsamen Training. Ein Walk-Up, der sich von Einzel- und Doppelmarkierungen zu Drei- und Vierfachmarkierungen vor und hinter die Line inkl. Verleitungen steigerte. Gegen Ende des Trainings hatte ich einen ordentlichen Knoten im Gehirn. Aber – jaja, Eigenlob stinkt – ich war richtig gut und hatte fast alle Fallstellen immer auf dem Schirm. Es wird langsam!

Biscuit war einfach *hachsagmit♥♥♥indenAugen*. Ihr entging so gut wie nichts und wenn doch, ließ sie sich bereitwillig helfen. Trotzdem waren natürlich ein paar kleinere Ausfallerscheinungen dabei, z.B…

…als Biscuit auf dem Weg zum ersten oder zweiten Dummy auf Abwege kam. Sie musste an Christine vorbei und da fiel ihr prompt ein *Momentchen mal, dich kenn ich doch! Du bist die Frau aus meiner Kindheit! freuwedel*

… dass dem Keks vor Schreck fast das Dummy aus dem Gesicht fiel, als auf der naheliegenden Autobahn ein Lkw hupte. Letztendlich war es ihr aber doch nur einen vorwurfsvollen Blick wert

…die Tatsache, dass Biscuit inzwischen so sicher ist, dass sie schon auf mein Handzeichen durchstartet. Verbale Kommandos abwarten? Reine Zeitverschwendung!

…diese Sicherheit dazu führt, dass Keksi auch schonmal einen Stopp-Pfiff überhört. Ich sollte Biscuit auf eine Markierung einweisen, die sie nicht gesehen hatte. Ausgerichtet… v—Biscuitstartetschonmal—oran. Biscuit landete zu weit rechts, Anke „TÜÜÜT!“. Fräulein „Ich kann dich nicht hören, die Autobahn is so laut“ driftete weiter nach rechts. Anke „EY!“. Biscuit glotzt blöd „was schreist du so?“. Sapperlott! Ich nahm die Beine in die Hand, leinte Biscuit an und führte sie an die „Hieeeeeeer hatte ich gepfiffen“-Koordinaten zurück. „TÜÜÜT!“. Unschuldig blinzelnde braune Äuglein. Ich marschierte zum Dummy und „beklatschte“ das Blind, was der kleine braune Hund als Aufforderung zum Näherkommen auffasste. Wuuusaaaaaa. Oooooommmm. Keks abgefangen, wieder an die richtigen Koordinaten zurückgesetzt, „TÜÜÜT“, zurück in die Line marschiert. „Rüber!“. Suchenpfiff. Gefunden. Tschakka! Geht doch!

…als ich es fast vermasselt hätte. Biscuit war gerade mit einem Dummy auf dem Rückweg, als sie wie vom Donner gerührt stehen blieb. Mein erster Impuls: „was soll DAS denn jetzt?“. Ich wollte gerade zum meckern ansetzen, als einige Meter links neben Biscuit ein Dummy landete. Christine stand hinter der Line und ich hatte – im Gegensatz zu Biscuit – nicht mitbekommen, dass sie eine Verleitung über uns nach vorne warf. Biscuit prägte sich kurz die Fallstelle ein und setzte dann ohne weitere Aufforderung ihren Rückweg fort. Fleißsternchen für Keksi, Strafpunkt für mich *schääääääm*.

Mein Trainingsfazit: Unsere (vor allem meine) Markier- und Merkfähigkeit auf der platten Wiese macht Fortschritte! Über Biscuits neugewonnenes Selbstvertrauen freue ich mich diebisch. Endlich ist sie auch mal der Meinung, sie weiß es besser und bricht bei einer Korrektur nicht völlig in sich zusammen. So macht das RICHTIG Bock!!!!

Hier ein Gruppenbildversuch des Ebrachtaler & Friends Trainings inkl. Zaungästen:
v.l.n.r.: Astrid mit Amy, Renate mit Riley, Nicola mit Buffy, Dani mit Bones und Blade, Daniel mit Dexter, ich mit Mufflon und Killerkeks

Ebrachtaler&Friends

Nach dem Training verbrachten wir noch einen tollen Abend mit leckerem Essen bei Christine und Waldemar. Ich hatte ausreichend Gelegenheit Biscuits Mama Djini ausgiebig zu bekuscheln und weiß jetzt schon, wie Biscuit mit 10 Jahren mal aussehen wird. Das Babyface bleibt ♥

Vielen Dank an alle für den tollen Tag!

Mit diesem letzten Blogeintrag 2013 möchte ich natürlich auch die Gelegenheit nutzen und all meinen Freunden, Bekannten und Lesern einen guten Rutsch in ein glückliches neues Jahr wünschen!

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Kategorien: Training | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Familienbande

  1. Liebelein, das wünsch ich dir und deinem „Rudel“ auch :). Für 2014 hätte ich aber auch einen ganz spezifischen Wunsch… dein B U C H!!!

  2. Huhu da auch ich dieses Jahr mit Dummytraining angefangen habe erfreut es doch, dass auch bei euch nicht immer alles reibungslost geht 😉
    Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr
    Schlabbergrüße Bonjo

    • von reibungslos sind wir weit entfernt 😉 aber das ist ja auch das spannende am Dummytraining – es ist so komplex, dass einem nie langweilig wird 🙂 irgendwas is immer…

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