Archiv des Autors: Anke

O-weh!

Vor vieeeelen, vieeeelen Monden war ich mal Helferlein bei einer Dummy O. Ich weiß noch, wie ich damals dachte „Wenn ich mal groß bin, will ich das auch!“ Heute bin ich zwar nicht größer als annodunnedings, aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Nun ist das mit der Dummy O so ne Sache… kann man machen, muss man aber nicht. Brauchen tut man sie nicht, deshalb macht sie auch kaum jemand. Es sei denn, man ist ein Adrenalinjunkie und hat sich das vor Jahren mal in den Kopf gesetzt. Wenns dann noch um die Ecke ist, kann man schonmal melden. Nebenbei noch zwei Trainingskollegen angefixt, damit die Prüfung auch stattfinden kann. Richterin Marianne Walheim. Perfekt! Bis dahin lief alles nach Plan. Die obligatorische Panikattacke am Vortag inklusive. Herrgott-Margot, ob das irgendwann mal aufhört?

Der Prüfungsmorgen begann relativ entspannt. Nicht viel geschlafen, aber ausnahmsweise kein Bedürfnis den Wecker zu schrotten. Die Nervosität schlug erst zu, als ich am Suchenlokal auf den Parkplatz fuhr. Einige nette Schwätzchen später ging´s wieder und wir machten uns auf ins Gelände, wo es auch direkt los ging…

Doppelmarkierung

Startpunkt auf einer weiten Wiese, rechts von uns ein groooooooooßer Sandhaufen (musste ich einzeichnen, den gab´s damals bei Google noch nicht in dem Ausmaß). Zuerst warf Helfer W1 die Markierung M1 hinter die äußere Ecke des Sandhaufens, danach Helfer W2 die Markierung M2 auf die leicht hügelige Wiese. Nach Freigabe sollte M1 zuerst geholt werden, M2 danach selbständig.

Doppelmark

M1 fiel, ich drehte uns um, M2 fiel und ich merkte mir für die Linie ein Häuschen am Horizont. Nach Freigabe drehte ich uns zurück zu M1, konzentrierte Biscuit mit der Hand nach vorne. „Apport“. Anhand der Richtung, die Biscuit einschlug, wusste ich – das wird so nix. Sie lief zu weit links vom Mark in Richtung Helfer. Bevor sie an der Geländekante zum verlockenden Wasser verschwinden konnte, stoppte ich sie. Keksi saß nun 10-15m links vom Mark und ich hätte uns vermutlich einigen Kummer erpart, wenn ich sie mit Suchenpfiff nach rechts geschickt hätte. Stattdessen…

…“Rüber!“ Dadurch semmelte Biscuit natürlich übers Ziel hinaus. Wieder Stopp. Linker Arm. „Rüber!“. Damit hatte ich sie wieder am Punkt von vorher. Grandiose Leistung. Muss mir erstmal einer nachmachen. Stopp. „Rüber“. Keks kämpfte sich nach rechts AUF den Sandhaufen und ich holte sie wieder runter. Stopp. Trockener Kommentar von Marianne „Anke, du bist einfach zu langsam.“ Jo. Läuft bei uns! Ich spürte Hektik aufkommen und schaltete einen Gang zurück. Biscuit saß und ich nahm mir endlich die Zeit, ordentlich die Lage zu peilen. Linker Arm, „Back“, Suchenpfiff, gefunden.

Theoretisch hatte ich bereits genug Adrenalin ausgeschüttet, praktisch war noch M2 übrig. Konzentration. Immer locker durch die Hose atmen. „Apport“. Die Linie hatte ich noch (Häuschen sei Dank), aber von der Tiefe keinen Schimmer. Biscuit lief und lief und lief. Anke gucke und guckte und guckte, bis eine freundliche Stimme aus dem Hintergrund anmerkte „Vieeel zu weit!“. Hier-Pfiff. Biscuit drehte ab und schwenkte auf die Helfer/Geländekante/das Wasser zu. Örghs, so war das nicht gedacht. Nochmal Hier-Pfiff, diesmal zur Unterstützung den linken Arm raus. Die Hilfe kam an und kurz drauf hatte Biscuit gefunden und war auf dem Rückweg.

Was dann folgte, wäre mir in meinen kühnsten Träumen nicht eingefallen. Biscuit kam näher, wurde plötzlich extrem langsam und immer kleiner, bis sie schließlich etwa 10m vor mir das Dummy ablegte und mit eingezogenem Kopf zu mir schlich. WTF?!?!? Ich war vollkommen fassungslos und so überrascht, dass mir die Kinnlade gefühlt bis auf den Boden klappte. Wär ich nicht dabei gewesen – ich würds nicht glauben.

Ich liebe dieses kleine braune Köterchen wirklich über alles, aber in dem Moment hätte ich ihr am liebsten die Löffel langezogen und daraus eine hübsche Schleife gebunden. Allerdings war für diese Art von Umstyling keine Zeit, denn es ging nahtlos weiter…

Einweisen

Kürzeste Aufgabenbeschreibung ever: Das Vollblind lag mittig auf dem Sandhaufen.

Blind

Gut, das konnte so direkt im Anschluss nur in die Buchse gehen. Ich war noch in Schockstarre und Biscuit spürte natürlich, dass ich not amused war. Ich schickte sehr unkonzentriert, zusätzlich zog die alte M1-Fallstelle und das Wasser. Biscuit überhörte meinen Hier-Pfiff und auf eine Einweisediskussion „Not gegen Elend“ konnte ich getrost verzichten. Beine in die Hand genommen, Keks abgeholt, Blind eingesammelt und nix wie in die Wartezone. Erstmal eine Runde Versöhnungsknuddeln, bevor es weiterging…

Walk-Up

Wir waren 4 Starter, davon liefen je 2 links und rechts von Marianne. Zu arbeiten war je Hund ein Mark und ein Blind, Reihenfolge wurde von Marianne vorgegeben. Die Marks fielen vor uns auf die Wiese, die Blinds lagen hinter uns am rechten Ende des Sandhaufens in einem Schlehenbusch. Nachdem das Mark gefallen war, wurde zuerst ein Hund auf das Blind geschickt, danach ein anderer auf das Memory.

WalkUp

Ich hab es schon oft gesagt und auch diesmal: wenn wir NIX können, aber DAS können wir. Obwohl während des Walk-Ups deutlich wurde: irgendetwas stimmt mit Keksi nicht. Sie war nur am hecheln und sobald ein anderer Hund geschickt wurde, legte sie sich ab. Wirklich seltsam. Trotzdem musste ich sie beim Blind nur 1x weiterschicken und das Mark hatte sie auf den Punkt. Zwar mit gedrosselter Geschwindigkeit, aber HEY – beide Dummies schafften es in meine Hände. Da kann man schonmal klatschen, nech?

Anschließend setzten wir um in den Wald, wo noch das letzte Prüfungsfach anstand…

Standtreiben

Kein/e Foto/Grafik, dafür ein kurzer Reim:
6 kleine Treiberlein lärmten durch den Wald,
warfen viele Dummies rum und haben laut geknallt.

Ja, richtig gelesen. Sechs (!) Treiber. Zwei 9mm-Pistolen. Zehn Dummies, wovon zwei wirklich direkt vor der Nase der Hunde landeten. Laubwald mit Totholz. Es traten jeweils zwei Gespanne an, die Hunde wurden auf Anweisung von Marianne abwechselnd in die Suche geschickt (wenn ein Hund gepickt hatte, sofort der andere usw).

Biscuit saß wie angetacktert, betrachtete das Spektakel und sah immer wieder mal zu mir hoch. *Jetzt?*…*Jetzt?*…*Jetzt?*. Nach dem 4. oder 5. Dummy sah sie nur noch mich an. *Sag Bescheid, wenns losgeht*. Da wird die niedrigere Startnummer hatten, durfte Biscuit zuerst. Das Dummy direkt vor ihr hatte sie entweder nicht mitgeschnitten oder als Verleitung deklariert. Wie gewohnt rollte sie das Feld von hinten auf, hatte aber schnell gefunden.

Während Biscuit sich zurückmühte (das Suchengebiet war leicht abschüssig), bekam Claudi ihre Freigabe und schickte Emma. Die wiederum pickte in Windeseile das Dummy, was vor Biscuits Pfoten gefallen war. Emma hatte schon längst wieder eingeparkt, als der Keks die Ziellinie überquerte. Ich schickte sie sofort wieder in die Suche, sie ging erneut in die Tiefe, fand… und Emma pickte fix das Dummy, was vor ihre eigenen Pfoten gefallen war. Biscuits angestrengter Blick und Emmas 9xkluger Gesichtsausdruck – das war an Situationskomik nicht zu überbieten und ich musste herzhaft lachen.

Es blieb nicht der letzte Lacher an diesem Tag. Wer Galgenhumor säät, wird freundschaftlich-liebevollen Hohn und Spott ernten…

Nach und nach trudelten die A-ler ein und absolvierten zuerst die Suche, anschließend wurde wieder auf die Wiese umgesetzt. Biscuit und ich genossen das herrliche Wetter und hatten längst unseren Frieden mit dem seltsamen Vormittag gemacht.

Dem Knutschemuggel kann ich eh nicht böse sein…

4

3

Das Leben – vor allem ein Hundeleben – ist zu kurz, um sich allzu lange über eine verpatzte Prüfung zu ärgern. Dies wurde durch die Absage eines A-Starters deutlich, dessen Hund am Vortag leider überfahren wurde…

Farewell, treue Seele

Freilich geht es im Hundesport nicht ohne einen gewissen Ehrgeiz. Aber in erster Linie haben wir unsere Hunde doch, damit Sie uns im Alltag begleiten und uns täglich zum Lächeln zu bringen!? Würden wir für jedes Lächeln einen Euro bekommen, wären wir alle längst Milliardäre. Genießt es!

2

Es war ein sehr schöner Prüfungstag! Vielen Dank @ Petra für die Organisation @ Marianne, die fair und pro Hund gerichtet hat @ alle für die nette und lockere Atmosphäre und vor allem @ den Revierinhaber und die vielen fleißigen Helfer!

 

 

 

 

 

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Spessart-Cup 2016 ~ Team F/O

Wieder einmal hat das *pling* des Facebook-Messengers meine Wochenendplanung gepflegt über den Haufen geworfen. So trudelte am Freitag eine Nachricht von Anna ein: „Hey du, was machst du denn Sonntag? Hättest du Lust auf einen lustigen Teamstart mit uns im Spessart?“

Spontan sein? Kann ich, wenn ich will. Ob ich Lust hatte? Aber sowas von! Anna, Malte und ich hatten mit unseren Mädels beim Biber-Cup letztes Jahr so viel Spaß – das schrie förmlich nach einer Team-Powerwurst-Reunion!

Allerdings bin ich definitiv nicht auf die Welt gekommen, um morgens um 5 schon motiviert zu sein. Der Wecker überlebte nur knapp und das übliche Gefluche begann. „Im nächsten Leben such ich mir ein anderes Hobby. Irgendwas mit ausschlafen und den ganzen Tag faul rumliegen.“ 2 Stunden später war das morgendliche Geschwätz schon wieder vergessen. Wo viele nette Menschen und tolle Hunde zusammenkommen, kann man gar nicht falsch sein – egal um welche Uhrzeit.

Schon die Begrüßung versprach einen großartigen Tag. Sonderleitung und Richter extrem gut gelaunt, Wetter perfekt, Gelände sowieso der Wahnsinn. Mit Wahnsinn meine ich in erster Linie wahnsinnig schön… aber auch wahnsinnig anstrengend und weitläufig. Deshalb muss ich euch leider sagen *HeidiKlumStimmeaufsetz*: „Ich habe heute leider kein Foto für euch“, d.h. es gibt keine ausführlichen Aufgabenbeschreibungen. Google Earth ist nicht hilfreich (man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht) und für Grafiken fehlt mir momentan die Zeit.

Der Team-WT war für F/O ausgeschrieben und die insgesamt 6 Aufgaben waren entsprechend angepasst, sodass sie für unser Team (Julie und Malte als „gerademal F“, Biscuit und ich als „gerademal O“, Josie und Anna als „gestanden O“) gut lösbar waren. Für jeden Leistungsstand was dabei. In allen Aufgaben durften wir selbst setzen, was uns rückblickend ganz gut gelungen ist. Wir durften während der Arbeit jederzeit miteinander reden und uns gegenseitig unterstützen. Top!

Detlef Henrich hat mit seiner Aufgabe bewiesen, dass man manche Starter auch mit geringem Aufwand vor Probleme stellen kann:

Die Hunde wurden in einer Art Kuhle (tiefergelegener Wald“weg“) abgesetzt. Danach gingen die Hundeführer zusammen mit Detlef außer Sicht und es fielen (mit Schuss) 3 Markierungen. Nach jeder Markierung hatten wir ca. 10 Sekunden Zeit, uns die Fallstelle einzuprägen. Anschließend wurden die Hunde abgeholt und arbeiteten die Markierungen logischerweise als Blinds. Knackpunkt: Wenn ein Hund unaufgefordert den Wartebereich verließ, gab es eine Null. Basics. Hust.

Die Aufgabe hatte sich rasend schnell herumgesprochen. Es gab einige Nullen, weil die Hunde nicht sitzen blieben. Mir wurde sofort ein wenig blümerant. Ich überlegte fieberhaft, wann ich Biscuit zuletzt außer Sicht abgesetzt hatte. Mir fiel nichts ein, also war es wohl beim Training für die Begleithundeprüfung vor geschätzten 3 Mio. Jahren. Abgesehen davon ist Biscuit sowieso eher so das Modell „Klette“. Eine Freundin von mir sagte mal „Die wurde schon bei Fuß geboren“. Wenn ich noch länger drüber nachdenke, fallen mir sicher noch mehr Ausreden ein…

Malte war sich bei Julie auch nicht 100%ig sicher und so nutzten wir die Wartezeit zum „Extrem-hocken-bleib-Training“. Bei der Gelegenheit kann man auch mal ein Foto knipsen:

♥ Julie ♥ Biscuit ♥ Josie ♥

Spessart2

Für die Aufgabe hatten wir uns allerdings eine andere Sitzordnung überlegt und pflanzten Josie als Rettungsanker zwischen die beiden Risikofaktoren. Ich gab dem Keks deutlich zu verstehen „Sitz!“ und schob mittels erhobender Hand noch ein „Bleeeeeeeib!“ hinterher. Trotzdem war ich mehr als unsicher, als wir mit dem Richter weggingen. Wir hatten den angepeilten Startpunkt nichtmal zur Hälfte erreicht, als ich im Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm. Ich drehte mich um und sah das braune Schmidtchen Schleicher vorsichtig über den Wall in unsere Richtung schlumpfen. Mööööööp.

Keksi wurde zurückgebracht und blieb diesmal auf ihrem Pöppes sitzen, bis wir die Mädels wieder abholten. Das Blind selbst hat sie super gearbeitet. Die wohl schönste Null, die wir je gerissen haben!

Zeitsprung… unsere letzte Aufgabe bei Heike Bülhoff:

In geringer Entfernung fand entlang eines Bachlaufs von links nach rechts ein Ein-Mann-Treiben statt, danach fielen hinter dem Bach ein kurzes und ein langes Mark. Zuerst sollte das Blind geholt werden, danach das kurze Mark, am Schluss das lange Mark. Wer macht was? Kurze Beratung, Keks Blind, Julie kurz, Josie lang. Ok, los geht´s. Der Treiber setzte sich in Bewegung und mir kam plötzlich ein Gedanke: Wo liegt das Blind eigentlich? Gedacht, gefragt. Antwort: Auf das Teiben achten! Da stand ich erstmal wie Hein Blöd, bis mir das Dummy in der Hand des Treibers auffiel. Aaaaah!!! Ich beobachtete angestrengt den Helfer, der kurz von einem Baum verdeckt war und ohne Dummy wieder auftauchte.

Ich war so mit meiner Blind-Hypnose beschäfigt, dass die Fallstellen der beiden Marks leider völlig an mir vorbeigingen. Team-technischer Totalausfall meinerseits. Wenn ich mir wenigstens den richtigen Baum für mein Blind gemerkt hätte *pfeif*. Aber: wir haben alle Dummies reinbekommen. Tschakka!

Wir hatten viel Spaß zusammen und waren hochzufrieden mit unseren Mäusen, die wunderbar miteinander harmonieren. Obwohl sie sich kaum kennen gab es keinen Stress, kein Gezicke, keinen Beuteneid, einfach klasse! Am Ende freuten wir uns wie die Schnitzel über unseren 8. Platz!

Anna, Malte – vielen Dank für den schönen gemeinsamen Tag! Jederzeit wieder 😉

Spessart0

Vielen Dank natürlich auch an die Organisatoren und Richter UND ein EXTRA DICKES Danke an alle Helfer!

(hier geht es zu den Ergebnissen: klick)

 

 

 

 

 

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The KISS Diary

“Du solltest dir darüber klar werden, WARUM du das tust. Welche Ziele hast du?
Wie weit willst du kommen und was bist du bereit dafür an Zeit zu investieren?”

4 Jahre ist es her, dass Carolin mir mit diesen Worten in einer Dummy-Depri-Phase den Kopf gewaschen hat. Seitdem ist viel passiert, aber die Fragestellung blieb hängen und ist immer wieder aktuell.

Die Antwort auf die Frage nach dem „warum“ hat sich nicht geändert: Spaß und Freude an der gemeinsamen Arbeit mit meinen Mädels. Was nicht heißt, dass ich mich nicht auch mal ärgere oder die Weiber auf den Mond wünsche. Wichtig ist nur, dass wir anschließend auf dem Planeten Erde gemeinsam eine Kuhle ins Sofa kuscheln und mit unserem eigenen kleinen Universum im Reinen sind.

Mein Ziel war ursprünglich „die Dummy A machen und auf WTs starten“. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass wir uns irgendwann in der F wiederfinden. In der O schon gleich dreimal nicht. Nicht mit all den Baustellen, die ich durch meine Ausbildungsfehler fabriziert habe und die mir heute noch immer wieder vor die Füße fallen. Nicht mit der begrenzten Zeit, die ich für Training übrig habe.

Anfangs habe ich versucht, wenigstens 2x die Woche mit Biscuit gezielt zu trainieren. Geschafft hab ich es selten und wenn doch, war es oft dasselbe. Ich war noch nie gut darin, mir ein strukturiertes und abwechslungsreiches Training auszudenken. Erst Recht nicht unter der Woche, wenn ich arbeiten muss. So viel zu tun, so wenig Zeit und sowas von keinen Bock auf Stress. Dazu noch das schlechte Gewissen gegenüber Muffin, die wegen der Arthrose keine langen Trainings mitmachen konnte und deshalb viel warten musste. Also gingen wir meistens nur spazieren. Seele baumeln lassen.

Ich merkte natürlich, dass dieses unregelmäßige Training nicht ausreichte. Trotzdem war ich nicht bereit, meinen Alltag für ein paar granulatgefüllte Stofftüten auf links zu drehen. Ich wurschtelte weiter, bis ich irgendwann über einen meiner alten Seminarberichte und ein Zitat von Birgitta Staflund-Wiberg stolperte: „Don´t complicate, keep it stupid simple!“ (KISS-Prinzip). Da ging mir nicht nur ein Licht auf, sondern gleich ein ganzer Halogenstrahler: Warum nicht kurz und knackig während des Spaziergangs trainieren?

Seitdem habe ich je nach Laune auf dem Spaziergang ein oder zwei 250g-Dummies oder die Ballschleuder dabei und wir sehen, was sich unterwegs ergibt. Alles kann, nichts muss. Einziges Pflichtprogramm für den Keks: Voranschicken – selbst wenn es nur 1x ganz unspektakulär einen Weg entlang ist. Kein Stress, kein Druck und das Training ist abwechslungsreicher denn je. Das Mufflon ist immer dabei und fühlt sich extrem wichtig, wenn sie mit mir zusammen etwas auslegen geht, die Verleitungen holen darf oder das letzte Dummy aus der Suche putzen kann. Win-Win!

Allerdings fiel es mir schwer, bei all den Mini-Trainings den Überblick zu behalten. Was hatte ich zuletzt wann trainiert? Wie oft/intensiv hatte ich etwas trainiert? Meistens fiel mir erst vor oder nach einem WT auf: Scheiße, siehste – DAS hast du vernachlässigt. Immer wenn das passierte, fasste ich den Vorsatz ein Trainingstagebuch zu führen. Nunja. Der Geist war willig, der Stift war schwach.

Ende letzten Jahres war es mal wieder soweit. Ich zückte mein Notizbuch. Noch während ich kritzelte, wurde mir klar „das wird wieder nichts“. Ich müsste es entweder ständig dabei haben oder mir eine tägliche Erinnerung ins Handy speichern. Hm. *ein Halogenstrahler* Handy. *zwei Halogenstrahler* Handy? *drei Halogenstrahler* HANDY!!! Willkommen im 21. Jahrhundert, Frau Suckert!

Ich musste nicht lange suchen, bis ich eine passende Tagebuch-App gefunden hatte: DIARO.

3 Monate nutze ich die App nun schon und muss dabei kaum etwas schreiben. Stattdessen habe ich für jedes Dummy-Puzzleteilchen ein Schlagwort vergeben und kann diese Schlagwörter dem jeweiligen Tag zuordnen. In einer Übersicht erkenne ich auf einen Blick, wie oft ein Schlagwort verwendet wurde und weiß sofort womit wir hinterherhängen. Zusätzlich kann man zu den Einträgen auch Orte speichern und Bilder anhängen. Last but not least: es gibt eine Erinnerungsfunktion. PERFEKT!

Wenn ich nicht aufpasse, wird aus mir noch ein Organisationstalent *muahaha*.

In diesem Sinne: Happy Training!

wmp_2014-03-30 (39 von 216)

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LCD-WT am Rosshof (O)

Getreu dem Motto „Ich denke, also spinn ich!“ habe ich es tatsächlich getan und bin mit Biscuit vergangenen Samstag bei einem WT des LCD in der Offenen Klasse gestartet. Trotz all der bunten Knete im Kopf bin ich aber auch Teilzeit-Realist und weiß genau, was wir können und was wir nicht können. Mein Ziel war daher ganz klar definiert: Erfahrungen sammeln.

Am Tag vor dem WT ereilten mich immer wieder kleine Panikattacken. Herzklopfen, flauer Magen, weiche Knie, zittrige Hände, alles dabei. Andere Leute quälen sich für sowas in die Achterbahn – mir reicht die Aussicht auf kleine grüne Stoffsäckchen. Herzlichen Glückwunsch. Mein eigener Kopf kam nicht dagegen an, also wählte ich die Nummer meiner persönlichen Telefonseelsorge. Liebe Ivonne, vielen Dank für´s runterholen! Bist die Beste!

So konnte ich am Samstag mit einem erträglichen Maß an Nervenkitzel in den Tag starten. Es gab drei Stationen mit je zwei Aufgaben. Nachfolgend wie immer in der Reihenfolge beschrieben, in der wir sie gearbeitet haben.

Station 3/Aufgabe 5 – Ralf Ohletz

In einer Waldschlucht beschoss Schütze S das Blind B1 (an der gestrichelten Linie ging es fast senkrecht bergab, d.h. der Hund war auf dem Weg zum Blind eine Weile außer Sicht):

3

Danach drehte man sich um fast 180°. Dort lag das Vollblind B2:

3a

Zuerst war B2 zu holen, danach B1. Entfernung: leider keine Ahnung.

B1 beschrieb der Richter in etwa mit „Irgendwo hinter dem querliegenden Baumstamm“. Ich versuchte etwas mehr Info herauszukitzeln und bekam immerhin noch die Angabe „Es liegt nicht allzuweit vom Schützen weg – ist ein schlechter Schütze (zwinker)“. B2 konnte ich liegen sehen. Ich wiederholte gewohnheitsmäßig die Aufgabenstellung nochmal mit eigenen Worten und erntete zustimmendes Nicken. Ich stellte uns mit Blickrichtung Schlucht auf, leinte ab und gab zu verstehen, dass es losgehen kann.

Nach dem Schuss auf B1 drehte ich uns Richtung B2 und beging meinen ersten Fehler: ich unterschätzte die Aufgabe. Total peinlich, aber soviel Ehrlichkeit muss sein. Ich konzentrierte Biscuit nicht klar und lange genug auf B2 und erhielt sofort die Quittung. Sie driftete schon auf den ersten Metern nach links in Richtung Schlucht. Äääähhh? Stopp-Pfiff. Zweiter Fehler: ich schickte Biscuit mit dem rechten Arm back, anstatt sie gleich deutlich nach rechts von der Schlucht wegzuschicken. Dadurch behielt Biscuit natürlich ihre ursprüngliche Linie bei und bewegte sich weiter am Rand der Schlucht entlang (auf dem Foto sozusagen am linken Bildrand in Richtung des blauen hängenden Dings). Ich erkannte meinen Fehler, stoppte sie wieder und schickte sie nach rechts. Biscuit lief nach hinten. Wieder Stopp + rechts. Biscuit lief weiter nach hinten. Halloooo? McFly? Jemand zuhause??? Im dritten Anlauf nahm sie meine Richtung endlich an, allerdings war sie da schon deutlich hinter dem Dummy. Glück im Ungehorsam: sie lief direkt in den Wind und hatte das Dummy schnell in der Nase. Uff.

Ich drehte uns zurück zur Schlucht und stutzte. Mein Blind-Anhaltspunkt (der Schütze) hatte sich zwischenzeitlich aus dem Staub gemacht. Keiner mehr da. Älläbätsch! Diesmal konzentrierte ich Biscuit ordentlich. „Voran!“. Weg war sie. Banges Warten bis sie wieder im Blickfeld auftauchte. Sie hielt die Linie sehr schön, kam aber an einem kleinen Graben ins trudeln und ich musste nochmal stoppen und back schicken. Biscuit hüpfte über den Baumstamm und mit Schwung den Hang hoch. Ich pfiff sie zurück, Suchen-Pfiff, Dummy gefunden.

→ 12 Punkte

Ich leinte Biscuit kurz an und wir bewegten uns ein paar Meter an der Schlucht entlang, wo es direkt weiterging.

Station 3/Aufgabe 6 – Ralf Ohletz

Eine Einzelmarkierung. Blick in eine Waldschlucht. Helfer W warf Markierung M hinter sich in den gegenüberliegenden Waldhang. Diese durfte auf Freigabe geholt werden. Entfernung: leider keine Ahnung.
Leider wird das Bild dem Gelände nichtmal ansatzweise gerecht; an den gestrichelten Linien war jeweils ein Absatz, an dem es steil bergab ging.

3b

Als ich den Helfer sah, musste ich kurz in mich reingrinsen. Guck an, dahin hatte sich also der Schütze von B1 verkrümelt. Ich leinte ab, Schuss fiel, Dummy fiel. Der Richter ließ sich mit der Freigabe schöööön lang Zeit… „Apport!“. Biscuit sauste los, nahm den Schwung mit in den gegenüberliegenden Hang und semmelte einen Meter links am Dummy vorbei. Falsche Windseite. Hätte ich wissen müssen, aber bei einer Markierung kann man das Denken schonmal einstellen *facepalm*. Biscuit lief weiter nach oben und ich sah teilnahmslos dabei zu, bis eine Stimme hinter mir mahnte „Achtung, der Hang zieht!“. Ähmja. Bis ich eingriff, war es a) viel zu spät und b) wurde ich hektisch. Stopp, Hier, Rüber, Stopp, back, Rüber, Hier, Suchenpfiff, gefunden. Örghs.

→ 11 Punkte

Auf dem Weg zur nächsten Station kam ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Was war DAS denn für ein Murks, Frau Suckert?

Station 1/Aufgabe 1+2 – Michael Renner

Zuerst warf Helfer W1 die Dublette M1/M2 auf der links etwas höher gelegenen Wiese, danach Helfer W2 rechts die Markierung M3 hinter einen Baum. Direkt geradeaus am Ende der Wiese befand sich das Vollblind B. Die Dummies sollten in folgender Reihenfolge gearbeitet werden:
1. ein Dummy der Dublette
2. die Markierung M3
3. das Vollblind
4. das zweite Dummy der Dublette
Die Dublette galt als eine Aufgabe, M3+B als eine Aufgabe.
Entfernungen: M1, M2 und M3 ca. 120m

1c

Grafik aus der Vogelperspektive:

1b

Die Entfernung zum Blind betrug laut Entfernungsmesser des Richters ca. 150m. Über Google Earth hätte ich eher 170-180m gemessen. Andere Starter meinten, es waren 200m. Gefühlt lag es für mich am anderen Ende der Welt.

Egal, kneifen war nicht. Ich atmete tief durch und leinte ab. Schuss, die Dublette fiel. Schuss, M3 fiel – und zwar dem armen Helfer fast auf den Kopf. Das hätte glatt ich sein können. Der Richter rief „Gleich nochmal!“. Erneuter Schuss und M3 landete an der vorgesehenen Stelle. Auf in den Kampf… denn genau das wurde es. Ein Kampf.

Obwohl ich vorher noch gezweifelt hatte, ob Biscuit die Dublette wirklich sehen konnte, schickte ich nur mit Richtungsanzeige und „Apport“. Damit war Biscuits Freigeist geweckt und sie verschwand auf halben Weg (an dem schmalen Übergang auf die linke Wiese) im Gestrüpp. Rausgepfiffen, gestoppt, back. Keks verschwand wieder im Gemüse. Ich piff und ruderte und Biscuit tat was ihr grad einfiel. Ein Wunder, dass sie überhaupt bei den Dummies ankam. Als sie auf dem Rückweg war, fragte mich der Richter „Und, was meinste? Wieviele Kommandos hat dein Hund gerade ignoriert?“ – „Ähm, so gut wie alle?!“.

Zu M3 schickte ich wieder mit Richtungsanzeige und „Apport“, woraufhin Biscuit direkt den Helfer anpeilte und von dort erstmal nicht mehr wegzubekommen war. Es war mehr Glück als Verstand, dass ich sie überhaupt ans Dummy bekam.

Nach dem Pfeifkonzert bei den ersten beiden Dummies war das Blind vom Ende der Welt gefallen und direkt in einer anderen Galaxie gelandet. Biscuit schaffte es bis auf Höhe der M3-Fallstelle geradeaus, bog dann nach rechts ab, ignorierte konsequent die durch mich verursachten Hintergrundgeräusche (*mir is als hätt ich Tinnitus*) und saugte sich rechts an der Hecke fest. Dort lagen wohl vorher die Blinds der Fortgeschrittenen-Klasse, was zwar eine Erklärung für ihren Ungehorsam war, aber noch lange kein Grund dafür. Da ging mir meine Geduld schon fast vor der des Richters aus. Aber eben nur fast. „Hol sie zurück.“ Ouuuuuuuuh man. Ich wäre am liebsten im Boden versunken.

Da die Dublette eine eigene Aufgabe war, durften wir das letzte Dummy trotzdem noch arbeiten – wenn ich wollte. Ja, ich wollte. Wer aufgibt, hat schon verloren. Ich richtete uns aus und wurde vom Richter unterbrochen: „Guck mal wie dein Hund sitzt. Ich würde mich mehr nach links ausrichten.“ Bei genauer Betrachtung hatte er Recht. Ich korrigierte nach und schickte Biscuit voran. Sie lief bis zum Übergang, an dem wir beim ersten Dummy so vehement diskutiert hatten, blieb stehen und fragte. Ich schickte sie back und so bekamen wir wenigstens das zweite Dummy aus der Dublette einigermaßen gesittet nach Hause.

→ 6 Punkte für die Dublette
→ 0 Punkte für M3/Blind

Himmel hilf, das war mit Abstand die grottigste Vorstellung, die wir je auf einem WT abgeliefert haben. Die Null war mir dabei völlig wurscht (wir hätten das Blind vermutlich auch an einem hervorragenden Tag nur unter einer sehr günstigen Sternenkonstellation reinbekommen), aber über den keks´schen Ungehorsam staune ich immer noch Bauklötze.

In der Wartezone zur letzten Station gab es eine Runde versöhnungsknuddeln, denn wie mein Dad immer zu sagen pflegt: „Ärgern bringt nichts, du kannst es eh nicht mehr ändern.“ Kluger Mann!

Station 2/Aufgabe 3 – Michael Brühl

Startpunkt mit Blick auf einen Graben. Helfer W warf die Markierung M. Auf der gegenüberliegenden Seite des Grabens befand sich am am Waldrand zwischen das Vollblind B. Zuerst sollte das Blind gearbeitet werden (Hund war auf dem Weg dorthin kurz außer Sicht), danach die Markierung. Entfernung: leider keine Ahnung.

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Schuss, Markierung, Freigabe. Ich ließ mir noch kurz Zeit, um mir die Fallstelle ordentlich einzuprägen und drehte uns anschließend Richtung Blind. Der Wind kam von links, deshalb richtete ich uns auf die rechte Ecke des beschriebenen Waldrandstückes aus. Lange Konzentration, „Voran!“. Als Biscuit am Graben ankam nochmal „Voooooooooran!“. Sie tauchte ab und auf der anderen Seite etwas zu weit rechts wieder auf. Ich griff ein und zu meiner Erleichterung hatte Biscuit ihren Gehorsam wiedergefunden. Nach zwei oder drei Korrekturen kam sie am Waldrand an und verschwand aus meinem Blickfeld. Der Richter hatte vorher noch gesagt „Solange der Hund zu sehen ist, ist er richtig.“ also pfiff ich Biscuit zurück. Sie kam wieder und ich hatte schon zum Stopp-Pfiff angesetzt als ich raffte, dass sie bereits gefunden hatte. Upsi.

Konzentration Richtung Markierung. „Apport“. Leider lief sie etwas zu weit links und war dadurch prompt außer Sicht. Das ist auch sowas, was ich nur schwer lerne: den Hund nicht außer Sicht laufen lassen. Nach zwei Hier-Pfiffen hatte ich sie wieder auf dem Schirm. Sie arbeitete sich von hinten an die Fallstelle. Suchenpfiff, gefunden. Rückweg staaaaaaaark verlangsamt.

→ 9 Punkte

Wir verkrümelten uns wieder in die Wartezone und hatten zum ersten mal seit der ersten Aufgabe eine etwas längere Wartezeit, da die Aufgaben hier nicht direkt hintereinander gearbeitet wurden. Biscuit nutzte die Zeit für ein Nickerchen.

Station 2/Aufgabe 4 – Michael Brühl

Es wurde im 2er-Team gearbeitet. Zuerst warf der Helfer W die Markierung M (Flugbahn kurz und flach), danach wurde vom Helfer S das Blind B beschossen. Gearbeitet wurde über Kreuz. Das rechts stehende Team zuerst das Blind (Hund war kurz außer Sicht – leider ist der Graben im Bild nicht erkennbar), danach das links stehende Team die Markierung. Entfernung: leider keine Ahnung.

2a

Biscuit und ich standen zunächst auf der rechten Position und waren für das Blind zuständig. Ich hatte uns auf die Fallstelle der Markierung ausgerichtet. Nachdem diese gefallen und der Schuss für das Blind erfolgt war (den Biscuit offenbar nicht mitbekommen hatte, weil sie nur auf die Markierung glotzte), drehte ich uns Richtung Blind. Konzentration, „Voran!“. Am Graben nochmal „Voooooooran!“. Keks weg, Keks wieder da. Die Linie hatte sie schön gehalten, aber sie kam auf der anderen Seite ordentlich ins zweifeln. Stopp + back. In stark gedrosseltem Tempo befolgte sie meine Anweisung. Mein Suchenpfiff kam viel zu früh und gerade als mir ein leises „ach quatsch“ entfuhr, bekam sie Wind vom Dummy. Das andere Team sammelte die Markierung ein und wir tauschten Plätze.

Von der linken Position war die Markierung nicht mehr ganz so gut zu sehen und ich überlegte, ob ich Biscuit später nicht lieber voranschicken sollte. Obwohl das Blind schnell drin war, verpuffte meine Überlegung wieder. Manchmal habe ich die Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege. Richtungsanzeige. „Apport“. Biscuit lief nur noch auf Reservetank und bewegte sich in Slowmotion Richtung Markierung, drehte auf der Hälfte um und fragte. Ich schickte sie back und wir verzettelten uns im letzten Drittel nochmal in den Bäumen links von der Fallstelle, bevor ich sie endlich am Dummy hatte.

→ 12 Punkte

Geschafft! Wir hatten fertig. Im wahrsten Sinne.  Hund und Halter. Sowohl körperlich, als auch geistig.

Während ich das Gelände nochmal abmarschierte und meine Fotos knipste, horchte ich in mich rein. War ich nun zufrieden oder unzufrieden? Das kann ich heute noch nicht wirklich beantworten. Was ich mit Sicherheit sagen kann: Es war anstrengend und hat trotzdem – oder gerade deshalb – richtig viel Spaß gemacht. So viele neue Erfahrungen und Aha-Effekte gibt uns kein Training der Welt. Wir werden es ganz sicher wieder tun und ich freue mich darauf!

In diesem Sinne – bis bOld

keks

Vielen Dank an Sonderleitung, Richter und vor allem Helfer für den schönen WT in diesem traumhaften Gelände!

 

 

 

 

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Jahresrückblick 2015

Januar

Das Duell Allrounder vs. Fachidiot fand seinen Höhepunkt.

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März

Biscuit und ich bestanden unseren ersten F-WT des Jahres: den Rosshof-Cup.

Außerdem hatten wir unerwartet das Vergnügen, beim Biber-Cup zu starten. Powerwürstchen olé! Ein genialer Tag *hach*.

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April

Muffin ging es das ganze Jahr über hervorragend und das ließ sie mich beim Dummytraining „Mufflon-Style“ oft und gerne spüren.

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Juni

Wie jedes Jahr freute ich mich sehr auf die Work & Show Veranstaltung in Aichach. Das Ergebnis der Show übertraf alle Erwartungen bei weitem und auch beim WT haben wir gut abgeschnitten.

Mein BOBele ♥

8

Juli

Das BOBele und ich sind bei Stormy Weather gestartet, waren in Nördlingen zu einem Dummyseminar mit Petra Soons und ansonsten sehr kreativ.

1

August

Zähneklappernd wagte ich mich mit Biscuit zu einem Mock-Trial. Es wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis und ist eins meiner absoluten Highlights aus 2015!

15

September

Das Grobmotoriker-Team mal wieder in Farbe.

MuBi1

November

Biscuit und ich traten aushilfsweise nochmal zur Dummy F an und bestanden diesmal mit einem „sehr gut“ und dem Suchensieg. Olé-Olé!

Dezember

Biscuit und ich wagten beim 2. DogWhistler-WWT unseren ersten O-Start und brachten nicht nur eine Urkunde und einen kleinen Pokal mit nach Hause, sondern vor allem eine fette Ladung Selbstvertrauen!

urkunde

Bye-bye 2015,
welcome 2016!

Ich wünsche euch und euren Liebsten ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr!
Wir sehen uns!

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