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„Owney-Nuuk-Weste“ im Grobmotoriker-Test

Vor einigen Wochen erhielt ich von HUNDESHOP.de das Angebot, die Owney-Nuuk-Softshell-Damenweste zu testen. Natürlich hab ich sofort zugesagt und damit begann der Test bereits, denn…

…man will ja die richtige Größe ordern. Hilfreich dabei: die Größentabelle, welche auf der Homepage etwas weiter unten bei der Produktbeschreibung zu finden ist. Ich schnappte mir ein Maßband und das Drama begann. Gemessen, nachgeguckt, XL. Gegrübelt. Hm. Nochmal. Gemessen, nachgeguckt, XXL? Argh! Meine Messungen lagen irgendwo zwischen den beiden Größen. Bei jedem anderen Oberteil hätte ich ohne Wimpernzucken die größere Größe bestellt, aber bei einer Weste? Ich hatte Bedenken, dass die Schultern zu breit oder der Armausschnitt zu groß sein würden. Letztendlich entschied ich mich trotzdem für XXL.

Die Entscheidungsfindung ging in die zweite Runde, denn es handelt sich bei dieser Weste um einen individuell bedruckten Designartikel. Motivauswahl war angesagt! Damit war ich erstmal für eine Weile aus dem Verkehr gezogen. Ich klickte mich verzückt durch Motive von Pfötchen (ich lieeeeeebe Pfötchen!), Hunderassen (woooo is der Labrador?), Hundesport (klasse, Dummy is dabei), Sprüchen („Ich hör nix!“, na wenn das nix für Muffin wäre)… ob ich auch mehrere Westen zum Testen bekommen könnte? Ich schwankte zwischen dem Labradormotiv, dem Dummysportmotiv und einem Grobmotoriker-Team-Schriftzug, als mein Blick auf den Seitentext fiel:

„Du hast ein spezielles Wunschdesign, z.B. mit eigenem Logo? Kein Problem! Nimm hier Kontakt zu uns auf, dann können wir dir bestimmt helfen.“ Echt jetzt? Wie genial ist das denn? Damit war klar: unser Grobmotoriker-Team-Logo sollte die Rückseite der Weste zieren.

Die Lieferung der Weste folgte prompt, der Moment der Wahrheit war gekommen: Hatte ich die richtige Größe gewählt? Ja, hatte ich *uff*. Passt, wackelt und hat Luft – ein Hoch auf die Größentabelle!

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Wie ist der Aufdruck? Perfekt! Es war Liebe auf den ersten Blick…!

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Der Test konnte beginnen. Hält die Weste auch, was die Produktbeschreibung verspricht?
Schauen wir uns das gute Stück mal genauer an:

Auf der Vorderseite gibt es eine Brusttasche und zwei Fronttaschen. Von der Brusttasche war ich im ersten Moment enttäuscht, weil ich mich von der Länge des Reißverschlusses täuschen ließ. Wie soll da mein Handy reinpassen? Abrakadabra-drei-mal-schwarzer-Kater… die Tasche ist größer, als der Reißverschluss vermuten lässt. Mein Samsung Galaxy S4 passt locker in die Brusttasche und ich war wieder versöhnt. Die Reißverschlüsse an den Fronttaschen sind ein Pluspunkt, denn beim Sport oder beim Herumtoben mit den Hunden macht sich der Tascheninhalt gerne mal selbständig.

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Das Teddy-Fleece ist angenehm weich, ohne übertrieben warm zu sein.
Die Schlaufe zum Aufhängen ist rund und elastisch und dürfte einiges aushalten.
Auf beiden Seiten findet sich innen eine weitere (nicht verschließbare) Tasche.

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Auf der Rückseite befindet sich eine Dummytasche, die witzigerweise an der inneren Außenseite (klar soweit?) ebenfalls mit Teddy-Fleece gefüttert ist. Macht nicht unbedingt Sinn, tut der Funktionalität aber keinen Abbruch. Ist doch nett, dass das Dummy nicht frieren muss.

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Ein 500g-Standard-Dummy hat ausreichend Platz in der Rückentasche…

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…zwei gehen auch noch:

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Die Kapuze hat ein 3-Punkt Tunnelzugsystem und ist ebenfalls mit Teddy-Fleece gefüttert. Perfekt wäre es, wenn man die Kapuze abnehmen könnte. Da sie jedoch nicht stört (was bei meiner Haarlänge leider oft der Fall ist), ist das eher nebensächlich.

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Die Kapuze bietet bei Regen ein ausreichendes „Vordach“, was gerade für uns Brillenträger von Vorteil ist.

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Soweit die Bestandsaufnahme: die Weste sieht gut aus, ist bequem und alle versprochenen Details sind an Ort und Stelle. Nach einigen Spaziergängen bei Wind *brrr* und Sonne *schwitz* kann ich bestätigen: die Weste ist winddicht und atmungsaktiv. Doch ist sie auch wasserabweisend? Und wie pflegeleicht ist sie?

Ein Ausflug zum See sollte Klarheit schaffen. Ich hab den Mädels ein paar Wasserapporte gegönnt und mir anschließend das nasse Dummy in die Rückentasche gesteckt. Wir sind eine Weile spazieren gegangen und mein Rücken blieb trocken. Sehr schön. Als nächstes diente mir die Weste im nassen Gras als Sitzunterlage. Mein Hintern blieb ebenfalls trocken. Noch schöner!

Von meinem Sitz-Experiment hatte ich mir außerdem erhofft, dass die Weste danach ordentlich dreckig sein würde. Pustekuchen! Hm, schmutzabweisend stand aber nicht in der Beschreibung…? Ok, dann eben auf die harte Tour. Setzen wir mal einen frechen, nassen und dreckigen Hund drauf:

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Selbst die Aktion war im ersten (noch nassen) Moment nicht sehr vielversprechend.
Erst in getrocknetem Zustand zeigte sich, dass Biscuit offenbar doch abgefärbt hatte.

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Ich schnappte mir einen nassen Lappen → Katzenwäsche gegen Hundedreck.
Tadaaa! Noch etwas feucht, aber nach nur wenigen Handgriffen fast wie neu.
Auch der Druck hat sich problemlos säubern lassen!

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Den anschließenden Ausflug in die Waschmaschine (30°) haben Weste und Aufdruck ohne Schäden überstanden (fast alle der gezeigten Bilder sind erst danach gemacht worden).

Mein Fazit: 70 Euronen sind im ersten Moment ein abschreckender Preis für einen Artikel den man nicht umtauschen kann. Allerdings sind Weste und Druck entsprechend hochwertig und mit der Größentabelle ist man auf der sicheren Seite. Die Produktbeschreibung hält, was sie verspricht!

Für Spaziergänge und/oder Sport ist die Weste super. Beim Dummytraining werde ich sie wegen der kleinen Rückentasche eher nicht nutzen. Ich kann mir aber gut vorstellen, sie auf Workingtests zu tragen – dann wissen die Richter wenigstens, was sie erwartet *hrhrhrhr*.

Vielen Dank an HUNDESHOP.de für dieses tolle Produkt. Ich liebe die Weste!

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Jahresrückblick

Ein Jahr zählt mit so vielen Tagen, wie man genutzt hat.
George Bernard Shaw (1856-1950), ir. Schriftsteller

Spontan würde ich sagen „2013 war ein schönes Jahr!“. Bei genauerem Hinsehen bestätigt sich das.

Januar

Es gab gute Vorsätze, privates Training, Gruppentraining, Stopp-Pfiff-Training, Trainingstage und kuriose Begegnungen. Mein Mann und die Mädels sorgten gemeinsam für den ganz normalen Wahnsinn.

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Februar

Es ging fleißig weiter mit privaten Trainingstreffen, Gruppentraining und Grenzüberschreitungen.

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März

Biscuit hatte das Markieren verlernt und litt auch sonst zeitweise unter partieller Alzheimer. Bei einem Seminar mit Birgitta Staflund-Wiberg wurden mir meine Ausbildungsfehler deutlich vor Augen geführt. Mein erster Versuch, Biscuits Selbständigkeit zu trainieren, scheiterte. In einem hellen Moment hatte ich die rettende Idee.

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April

Der Beginn einer neuen Zeitrechnung! Wir lernten in einem Seminar Susi kennen und bestritten unseren ersten Workingtest. Zusätzlich besuchten wir einen Trainingstag und beschäftigen uns mit der Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen anderen Rest.

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Mai

Biscuit wurde zum 5. Mal läufig. Wir trainierten privat einige WT-Aufgaben, und das erste beschossene Blind, bis uns die Hormone ausknockten und das Seminar bei Susi zu einem Horror-Trip werden ließen. Keksi feierte ihren 3. Geburstag und führte mir vor Augen, wie unerbittlich der Zahn der Zeit an uns nagt. Nach vielen Jahren virtueller Freundschaft lernten wir endlich Gemüse & Mond kennen.

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Juni

Nach dem Wasserseminar mit Susi stand fest: ich hab sie tatsächlich nicht mehr alle! Ich startete mit Fräulein Hormonella bei Work & Show Aichach. Wir rockten die Show und versemmelten den Workingtest.

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Juli

Muffin genoss den Sommer in vollen Zügen bzw. Bussen. Keksi und ich besuchten das alljährliche Seminar mit Petra Ritzerfeld, starteten bei Stormy Weather und hatten ein tolles Wassertraining mit den Mudpaws.

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August

Schon wieder eine Show! Diesmal der 4. Fränkische Retrievertag. Biscuits Herzuntersuchung brachte hervorragende Ergebnisse. Nach Rücksprache mit der Klinik entschied ich mich für eine Kastration. Muffin durfte sich mit neuem Junggemüse herumschlagen. Butterfly stattete uns einen Besuch ab. Bei meiner Freundin Esther zog ein kleiner Beutling ein. Zusätzlich wurde das Mufflon von mir mit albernen Ideen gequält. Armer Hund!

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September

Wir fanden einen Alligatorkopf, hatten den kleinen Beutling zu Besuch und feierten Muffins 7. Geburtstag. Biscuit und ich legten am Rothaarsteig eine gruselige Vorstellung hin.

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Oktober

Das Internet brachte uns neue Bekanntschaften und mir ein Interview ein. Der 3. Spaß-WT der Working Mudpaws war ein voller Erfolg! Der Start beim Rems-Murr-Cup dagegen nicht ganz. Muffins Augen machten mir Sorgen, zum Glück unbegründet. Keksi und ich genossen ein Trainingswochenende auf dem Klaukenhof.

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November

Meine Erfahrung „Feldhasen sind doof!“ bestätigte sich mal wieder. Im Training wurden neue Wege beschritten. Biscuit lernte das Angeln und Muffin übte sich in Schussfestigkeit. Außerdem besuchten wir die Mudpaws.

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Dezember

Mein persönliches Highlight des Jahres – mit Muffin beim Limitlesser & Friends WT zu starten. Biscuit erweiterte ungebeten meinen Pfotenverletzungs-Horizont. Schönen Dank auch. Ein Besuch auf dem Hundeplatz brachte neue Erfahrungen. Eine Mordserie erschüttert das Frankenland. Täter weiterhin unbekannt. Das Jahr endete mit einem tollen kleinen Familientreffen und einem Silvester-Training bei den Mudpaws (Bericht folgt noch).

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Ja, 2013 war ein schönes Jahr! So darf es gerne weitergehen!

Vielen Dank an alle, die dieses Jahr gemeinsam mit uns gestaltet haben. Danke für alle neue Bekanntschaften und Freundschaften! Ich freue mich auf ein Wiedersehen in 2014!

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Winterausstattung

Schwarz-(dunkel)braun ist nicht nur die Haselnuss, sondern auch die neue Outdoordecke der Mädels. Ich hatte schon lange mit einer Decke von „Made by Chris“ geliebäugelt und glücklicherweise bei der Spaß-WT-Tombola einen Gutschein gewonnen *jubel*.

So sieht sie aus!

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Mädels, ihr liegt falschrum, so stimmt die Bestickung nicht…

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…schon besser

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Natürlich gibt´s die Decken auch größer, aber „im Einsatz“ liegt in der Regel nur eine von beiden darauf. Für unsere Zwecke daher vollkommen ausreichend.

Eingeweiht und für gut befunden wurde das schmucke Teilchen letztes Wochenende von Muffin beim Limitless-WT (Bericht kommt noch, lag leider mit Erkältung flach).

Vielen Dank, Chris! Die Decke ist genial geworden!

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Blogger antworten!

Es ist soweit! Endlich hat jemand mein wahres Potenzial erkannt und mich interviewt.

HIER klicken!

Nun ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Weltherrschaft *Hände reib*.

Liebe Grüße,
euer Pinky
eure Anke

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PS: Vielen Dank an Robert für das Interview; war eine nette neue Erfahrung!

Viel Spaß beim stöbern auf Blogger-antworten.com!

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„H2O4K9-Trinkflasche“ im Grobmotoriker-Test

H2-was? Ja, Leute, so ging´s mir anfangs auch.
Ich bilde mir ein, dass des Rätsels Lösung lauten muss:
H2O = chemische Formel für Wasser
4 = englische Abkürzung „four“, übersetzt „für“
K9 = englische Abkürzung „canine“, übersetzt „hundeartig“
*altklug guck*

Romneys hat uns die Trinkflasche zum testen zur Verfügung gestellt und ich war anfangs wirklich skeptisch. Die Flasche kam mir insgesamt sehr klobig und schwer vor. Der Verschluss wirkte nicht sehr vertrauenserweckend. Allerdings hab ich mich anfangs auch seltendoof angestellt. Nach einigem ziehen, drücken und fluchen stellte ich fest: die Kappe wird ganz einfach ab- und wieder aufgeschraubt. Man kann also sagen, dass das nette Fläschchen und ich keinen guten Start hatten. Trotzdem bekam die Flasche ihre Chance und überzeugte mich mehr und mehr. Die Skepsis wich purer Begeisterung.

Fakt ist, soviel wiegt die Flasche gar nicht!
Laut Küchenwaage sind es (ohne Karabiner, den finde ich irgendwie doof):

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Es passen etwa 750ml in die Flasche, womit wir bei einem Gesamtgewicht von einem knappen Kilo wären. 750ml klingt erstmal nicht viel. Wenn man bedenkt, dass ich sonst auf Workingtests oder Seminaren meistens 2 Liter mitschleppe und auch brauche?!? Doch wieviel von diesen 2l trinkt der Hund tatsächlich?

In der Regel läuft es doch so:

  • Hundeführer bildet sich ein „Hund hat Durst!“
  • es wird Napf und Wasser rausgekramt
  • man füllt den Napf und hält es dem Hund unter die Nase
  • der Hund dreht den Kopf weg *ick möckte etzt nichts trinken* oder tunkt nur kurz den Rüssel ein
  • man schüttet das Wasser weg
  • der Vorgang wiederholt sich mehrmals
  • es landet mehr Wasser auf Mutter Erde als im Hund

Hier punktet die H2O4K9:

  • die Verschlusskappe ersetzt den Napf  (ein Teil weniger mitschleppen…)
  • das verschmähte Wasser kann ganz einfach wieder in die Flasche zurückgekippt werden
  • das Wasser bleibt frisch und kühl!

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Die Mädels haben das neue Trinkgefäß sofort gut angenommen.
Die Größe der Verschlusskappe beträgt 1 „KR“ (Maßeinheit für „Keks-Rüssel“).

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Sogar meine Diva trinkt gern aus der Kappe
(und freut sich, dass das Junggemüse nicht dazwischenfunken kann):

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Last but not least: Flasche und Verschluss halten dicht und sogar ordentlich was aus!
Fragt mich lieber nicht, wieviele Näpfe meine kleine braune Apporteuse schon auf dem Gewissen hat…

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Der Preis für das schmucke Teil schreckt im ersten Moment ab.
Meiner Meinung nach ist die Flasche ihr Geld jedoch tatsächlich wert.

Mein Gesamt-Fazit: Die Flasche ist ab sofort immer dabei! Absolut empfehlenswert!

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