das Leben und der andere Kram…

Criminal Minds

Eine Mordserie erschüttert Franken. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Der Täter zerstückelt seine Opfer auf brutale Weise. Die Labizei ist ratlos.

Die Opfer sind weiß, fluffig und wehrlos. Sie sind leichte Beute, werden durch Blitzangriffe überwältigt und verschleppt. Die Morde geschehen meist in den Morgenstunden. Die Leichen werden an einen bestimmten Ablageort gebracht. Dem graphischen Profil zufolge wohnt der Täter in unmittelbarer Nähe der Ablageorte.

Der Täter ist voraussichtlich braun, weiblich, zwischen 3 und 4 Jahre alt. Er ist intelligent, aber unorganisiert. Der Täter ist zurückhaltend und stets bemüht, nicht aufzufallen. Daher wird er sich selbst nicht in die Ermittlungen einschalten. Auf seine Umwelt wirkt der Täter sympathisch. Niemand würde ihm die Morde zutrauen. Er wird jedoch nicht aufhören, bevor er geschnappt wird.

Nachfolgend ein Tatortfoto. WARNUNG! Das nachfolgende Bild enthält extreme Gewalt!

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Sollten Sie Hinweise haben, die zur Ergreifung des Täters führen könnten, wenden Sie sich bitte an die örtliche Labizeifutterstelle!

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Hasen-Harakiri

Google & Co offenbarte mir soeben, dass die Feldhasenpopulation in unserer Gegend deutlich abgenommen hat. Wundert mich nicht. Wir sehen die Langohren eher selten, aber wenn – dann aus allernächster Nähe.

Das heutige Suizid-Häschen hatte sich in einem Kohlfeld versteckt. Die Mädels schlumpften ein paar Meter vor mir über den Feldweg und gingen wichtigen Geschäften nach. Muffin steckte bis zum Anschlag in einem Mauseloch und versuchte zum mioooonsten mal, eine Maus herauszuinhalieren (weil buddeln nunmal verboten ist) *schnieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeef-puuuuuuuuuuust-schniiiiiiief-schnaaaaaaaub-puuuuuust*. Biscuit ließ sich einen Grasbüschel schmecken *mümmel-mampf*.

Schlagartig änderte sich die Szenerie. Schwarzer Rüssel blieb verschwunden. Brauner Rüssel schnellte hoch, die Nasenflügel bebten, ein Grashalm baumelte vergessen an der Lefze. Ich hatte den Gedanken „oh-oh, sie wittert was“ noch nicht zuende gedacht, als das Kohlfeld neben uns plötzlich einen Hasen ausspuckte. Nun hätte das gute Tierchen völlig problemlos über das Feld türmen können. Aber nein, es musste unsere Richtung sein. Dies war aus zweierlei Gründen eine schlechte Wahl. Erstens: dort standen Muffin und Biscuit. Zweitens: der Fluchtweg wurde jäh durch den Zaun eines Solarfelds versperrt.

Schon irre, was sich in wenigen Sekunden alles ereignen kann. Der Harakiri-Hase sauste im Vollspeed d-i-r-e-k-t an den Mädels vorbei, bemerkte den Zaun und schlug einen Haken. Muffin hob irritiert den Kopf *wer macht hier so ne Welle?*. Biscuit nahm die Verfolgung auf *yeah – ein lebendes Felldummy*. Muffin starrte ungläubig Biscuit und dem Hasen hinterher *welch Energieverschwendung*. Meine Synapsen schalteten *Gehirn an Hand: Pfeife klar machen! Gehirn an Mund und Lunge: reinpusten!*

!!! TÜT-TÜT !!!

Biscuit wirbelte sofort herum und raste zu mir zurück. Meister Lampe nutzte die Chance und entschwand endlich in die einzig richtige Richtung. Muffin stürzte sich kopfüber wieder in Richtung Australien *schnieeeeeef-schnaaaaaaub-puuuuuust* und überhörte meinen Pfiff gekonnt *Ihr Abruf konnte nicht durchgestellt werden, bitte versuchen Sie es später wieder*. Erst als Biscuit schon fast bei mir war, riss sie sich von ihrem Projekt los. Mit zwei gekonnten Hüpfern schmiss sie sich an meine Seite und funkelte mich aus großen Glubschern an *Du wirst die Leckerchen doch nicht für das ungezogene Kleinteil verschwenden? Immerhin bin ICH gar nicht erst hinterher!* Nein, nicht doch, wie könnte ich… *jedem Hund eine Handvoll Leckerchen in die Schnute schieb*.

Fakt 1: Ich hab Biscuit scheinbar gut erzogen.
Fakt 2: Muffin hat mich offensichtlich besser erzogen.
Fakt 3: Scheißegal, ich lieb sie beide ♥

*gemeinsames after-Harakiri-hunting-extreme-chilling*

harakiri

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Achtung, fang…!

Muffin fällt in letzter Zeit nicht unbedingt durch schnelles Reaktionsvermögen auf. Ich kann mich nicht erinnern, wann sie schonmal ein Leckerchen in der Luft hängen ließ. Entsprechend dumm haben wir beide geguckt, als ich ihr die Tage ein Frolic zugeworfen habe. Muffin guckt, und guckt, das Frolic fliegt, verliert an Höhe, Muffin guckt. PLONG, das Frolic landet direkt zwischen Muffins Augen, prallt ab und wird von Biscuit geborgen.

Gut *denk* kann ja mal vorkommen. Etwa zwei Tage später ein ähnliches Spiel mit einem Tennisball. Muffin sitzt in 2m Entfernung vor mir. Ich kündige sogar noch an „Achtung, fang!“. Der Ball fliegt, Muffin träumt, DOTZ, Volltreffer. Wieder genau zwischen die Augen. NULL Reaktion! Kopfschüttel.

Nun könnte man denken, dass Frolic hat bleibende Schäden hinterlassen. Allerdings hatten wir vor zwei oder drei Wochen schonmal eine seltsame Situation. Ich hatte nach dem Spaziergang den Keks in den Kofferraum verfrachtet und wartete auf Muffin, die noch ausgiebig Zeitung las. Ans Auto gelehnt beobachtete ich, wie ein Grasbüschel auf links gedreht wurde. Plötzlich hebt Muffelönchen den Kopf, sieht in meine Richtung und setzt sich in Bewegung. Erst gediegen, dann etwas schneller. Zu guter letzt kam sie im Stechschritt auf mich zu, um unvermittelt direkt 3m vor dem Auto in einen Feldweg abzubiegen. Hö??? Erhobenen Kopfes eilte das Mufflon den Feldweg entlang und hielt nach irgendetwas Ausschau. Was tut sie da? „Muffin???“ Ei der Daus, hatt´s die gerissen! Völlig perplex wirbelte sie herum, starrte mich an und blieb regungslos stehen. „Mausi? Alles klar?“. Wink. Fuchtel. Sofort kam sie angestürmt und sah sehr erleichtert aus. „Hast du etwa mich gesucht?“ Stummes freudiges Wedeln. Okääääääääääy…

Kofferraum die Zweite: Man sagt ja, „verfressen“ sei nur ein anderes Wort für „motiviert“. Ergo: Muffin ist übermotiviert. Es gibt bei uns ein Ritual: wenn beide Mädels in der Autobox verräumt sind, gibt es ein noch ein Leckerchen durch die Gitterstäbe geschoben. Sozusagen ein Knast-Goodie. Gestern hatte ich die Leckerchen bereits in der Hand, bevor ich den Kofferraum überhaupt geöffnet hatte. Muffin neben mir *doing-doing-doing*, hat nur das Leckerchen im Sinn. Ich öffne den Kofferraum und Muffin springt. Vorauseilender Gehorsam?! Unterwegs dämmert ihr „Shit, die Box ist noch zu“. Eine geschickte Drehung und das Muffelhörnchen steht balancierend quer auf der Stoßstange. Nicht schlecht! Ich sollte doch über eine Karriere beim Zirkus nachdenken. Mit der richtigen Motivation springt die Knalltüte sicher auch durch brenndende Reifen.

Eigentlich müsste mein Seelenfrieden durch die gestrige Aktion wiederhergestellt sein. Ist er aber nicht. Mein Bäuchlein sagt mir: „Augen checken lassen!“ Somit hat das Muffeloni für nächsten Mittwoch einen Besuch bei Fielmann beim Tierarzt gewonnen. Wollen wir hoffen, dass mit den hübschen Glubscherchen alles in Ordnung ist und das Kamikaze-Tierchen einfach nur schrullig wird. Korrigere – noch schrulliger…

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Grobmotoriker-Team meets Loki

Man kann über das Internet sagen was man will – ich hatte bisher ausschließlich Glück mit meinen WWW-Bekanntschaften. So auch heute, als die Mädels und ich loszogen, um Meli und ihren Labradorrüden „Loki“ kennenzulernen. Naja, was heißt Rüde. Eher ein Rüdchen. Loki ist erst 4 Monate.

Muffelönchen hat die Pfoten über dem Kopf zusammengeschlagen. Schon wieder Junggemüse! Sie machte sogleich klar, dass sie als Vorbild nur bedingt geeignet ist und schmiss sich – erste Amtshandlung am Treffpunkt, noch vor dem „Hallo“ – unbeteiligten Passanten völlig hemmungslos an den Hals. Ok, das stimmt so nicht. Sie wollte. Die Leine war leider zu kurz *Muffelönchen enttäuscht*. Loki weckte nur mäßige Begeisterung bei ihr, Melis Leckerchenbeutel dafür umso mehr *hust*.

Wir verkrümelten uns ins Grüne und landeten – wie sollte es anders sein – auf einer mit Schafskötteln übersäten Wiese. Hm, leggär!! Mir wird jetzt noch schlecht, wenn mich die Mädels anatmen. Trotzdem ließen wir uns häuslich nieder und genossen den leckeren Schoko-Cappuchino, den Meli mitgebracht hatte. Unfreiwillig teilte ich den Inhalt meiner Tasse mit meiner Hose, meiner Jacke, meinem T-Shirt, meiner Camera und Biscuit. Die hat – genau wie ich – sofort gemerkt: heeeeeeeeiß!!!

Picknick mit drei Labdradusseln. Theoretisch hätte meine Erfahrung der letzten Jahre mich warnen müssen. Praktisch bin ich in dieser Beziehung offensichtlich lernresistent. Aber egal! Wir hatten Spaß, haben viel gelacht und alle Beteiligten (einschließlich meiner Camera) haben es überlebt!

Loki *Sorry für´s anrempeln*
…wer könnte da schon böse sein?

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Mufflon: *kuller-kuller*
Loki: *machst´n du da?*

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 Loki: *bist du ein Mädchen? schnupper, schnupper*

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Muffin: *Alter, GEH mir NICHT an die Wäsche, sonst SCHEPPERT´S!*

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Muffin: *begriffen?*
Loki: *SCHMOLL!*

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Schafsköttel-Buffet

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Loki versucht sein Glück bei Biscuit…

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…mit Erfolg!

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Angriff der Killer-Lokis…

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Ich war ehrlich erstaunt, dass Loki die Aktion überlebt hat

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YEE-HAAAAW!!!!

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Muffeloni auf Betteltour – Melis Leckerchenbeutel hat ihr keine Ruhe gelassen…

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Yoga im Labrador-Style

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*ohne Worte*

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Muffins Ablehnung hat ihm keine Ruhe gelassen *nu hab dich doch nicht so!*

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Muffin: *NIMM´S WEG!*
Loki: *hihihihhi*

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Biscuit ist mehr Kumpeltyp als Erziehungstante

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Rudel trainiert für Olympia

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Zusammenpacken unter erschwerten Bedingungen

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Wie soll es anders sein – auf dem Weg zum Auto noch schnell ein dreckiges Wasserloch gefunden

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Es war ein sehr witziger und netter Nachmittag. Loki erinnert mich schwer an Muffin. Gute Laune bis zum Erbrechen, immer mittendrin statt nur dabei und keine Rücksicht auf Verluste (oder Cappuchinotassen) !

Nur die Farbe ist gewöhnungsbedürftig. Wobei ein schwarz-braun-gelbes Rudel durchaus seinen Reiz hätte…

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„Scary Gassi“

Hätte man mich vor ein paar Stunden noch gefragt „Was möchtest du als ALLERLETZES sehen, wenn deine Hunde planschend in einem pechschwarzen Waldsee verschwinden?“ wär mir sicherlich einiges eingefallen. Ich bezweifle allerdings, dass meine Aufzählung einen Alligatorkopf beinhaltet hätte. Jaja, ihr habt schon richtig gelesen. Beweise? Klar doch!

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Ich gebe ehrlich zu, ich war etwas geschockt… aber hey, wozu führt man eine Jagdhunderasse? Wobei ein Alligator nicht unbedingt klassisches Niederwild ist. Aber wir wollen mal nicht kleinlich werden.

Das wär mal was für die BILD-Zeitung, oder?

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Ich konnte die Mädels nur schwer davon überzeugen, ihre Beute zurückzulassen.

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Wer auch immer den Plastik-Kopf dort ausgesetzt hat, Respekt – die Art von Humor gefällt mir!!! Wir hatten auf unseren Spaziergängen schon viele Fundstücke, aber DAS toppt alles und wird nur schwer zu übertreffen sein…

(Vielen Dank an Jens, der mir seine Wortschöpfung „Scary Gassi“
für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat!)

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