Work & Show „smuck un plietsch“

Vor einigen Wochen machte ich mich auf die Suche nach einer Work & Show Veranstaltung. Die Recherche ergab: Luhmühlen. 500 km nördlich. Quasi am anderen Ende der Welt. Kurz bevor man von der Scheibe fällt.

Ausschlaggebener Grund für meine Meldung war die Richterin Joy Venturi Rose (Leospring Labradors), die sowohl Show als auch WT richtete. Wohl wissend, dass selbstverfreilicht ICH den „smucksten un plietschesten“ Keks der Welt habe, war ich doch auf das (Gesamt-)Urteil dieser Richterin gespannt.

~ die Show ~

Zum Glück ist die Retrieverwelt recht klein und man trifft auch weit außerhalb der eigenen Wohlfühlzone noch einige Freunde und Bekannte. Ich hätte mich sonst vermutlich zu Tode gelangweilt. Oder wäre eingeschlafen und im Nieselregen ertrunken.

Bei 10 Hündinnen in der offenen Klasse machte ich mir nicht viele Hoffnungen auf eine Platzierung. Die ersten 3 Plätze (jeweils mit einem V) standen recht schnell fest. Blieb noch der 4. Platz. Die Richterin schwankte zwischen Biscuit und einer gelben Hündin. Sie lief immer wieder zwischen den beiden hin und her, tastete nochmal ab und betrachtete die Gesichter.

Biscuit flirtete, was die braunen Kulleraugen hergaben und ergatterte am Ende tatsächlich den 4. Platz (mit einem SG) und ein Fläschchen. Yeah!

Die Richterin meinte, dass es für „mehr“ wegen des derzeit schlechten Fells leider nicht gereicht hatte. Schade, aber völlig ok. Das Fell ist momentan wirklich gruuuuselig.

Bewertung: „sweet head and expression, good length of muzzle, not in good coat today but can see traces of good coat, good angulation, good bone, moved a little close, good feet“

~ der Workingtest ~

Schon als ich am Sonntag in meinem Hotelbett aufwachte, lagen meine Nerven blank. Die Anmeldung für die O war erst um 12 Uhr. Viel zu viel Zeit, um sich (fernab von zuhause und ohne jegliche Ablenkung) richtig reinzusteigern. So schlecht war mir noch nichtmal vor unserem allerersten O-WT. Bei der Anmeldung wurde die Aufregung dank netter Gespräche (und einem Likörchen) erst etwas erträglicher, um dann beim Weg zur ersten Aufgabe wieder in ungeahnte Höhen zu schießen.

Aufgabe 4 – Jennifer Hay

Doppelmark: M1 fiel – umdrehen – M2 fiel; zuerst sollte M1 geholt werden, danach M2.

Entfernung: zu M1 ca. 90m, zu M2 ca. 60m (gemessen mit Google Earth – ohne Gewähr).

Originalansicht M1:

Originalansicht M2:

Die Teams vor uns hatten die Dummies schnell drin und ich weiß noch, dass ich dachte *hoffentlich blamieren wir uns jetzt nicht*. Die vielen Zuschauer taten ihr Übriges. Als ich bei der Richterin ankam, musste ich mich beherrschen, ihr nicht vor Aufregung vor die Füße zu kotzen. Beste Voraussetzungen also.

Biscuit hatte auf dem Weg zu M1 die perfekte Linie (hinter mir ertönte ein leises „very good!“) und hätte eine Punktlandung hingelegt – wenn sie nicht einen Meter vor der Fallstelle plötzlich scharf rechts abgebogen wäre. Hilflos sah ich zu, wie sie zum Helfer rannte. Der Gedanke *das hat sie ja noch NIE gemacht* kam und ging und endlich reagierte ich. Es folgten viele hektische Kommandos (Stopp, Rüber, Stopp, Back, Stopp, Rüber, Hier, Stopp, Suchenpfiff etc.), die Biscuit nur leidlich annahm. Als sie endlich über das Dummy stolperte entfuhr mir ein „oooooh mein Gott“, was immerhin die Richterin zum Lachen brachte.

Immer noch aufgewühlt von dem Chaos des ersten Dummies schickte ich auf M2 nur mit „Apport“ und musste anschließend ebenfalls handeln, weil Biscuit zu weit links war. Diesmal kam sie schneller ans Dummy, doch aus meiner Erleichterung wurde prompt Entsetzen. Keksi hatte das Dummy nur am Wurfbändel erwischt und es schlenkerte fröhlich hin und her. Kaum hatte ich *lass es bloooß nicht fallen* zuende gedacht, legte Biscuit das Dummy für eine Griffkorrektur ab, die ich mit einem energischen Hier-Pfiff untermalte. Ergebnis: das Dummy landete am Ende 1m vor meinen Füßen.

Die Richterin war wirklich supernett, aber natürlich blieb ihr nichts anderes übrig…

→ 0 Punkte

Naja, immerhin hatte ICH wirklich sehr gut markiert. Das ist doch auch schon was!

Aufgabe 1 – Joy Venturi Rose

Startpunkt auf einem Hügel mit Blick auf einen Reitplatz. Rechts hinten wurde eine Markierung geworfen (sehr schlecht zu sehen), danach verschwand der Helfer hinter einem Baum. Zuerst sollte links ein Vollblind gearbeitet werden, danach das Mark.

Man durfte sehr lange handeln und rückblickend war dies mit Abstand die „musikalischste“ Aufgabe des Tages.

Entfernung zum Blind ca. 100m, zum Mark ca. 200m (gemessen mit Google Earth und ohne Gewähr).

Originalansicht:

Getreu dem Motto „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s frei und ungeniert“ ging es mir nach der Null schnell besser. Selbst die vieeeelen Pfiffe aus der nun folgenden Aufgabe konnten meiner wiedergewonnen inneren Ruhe nichts anhaben. Jetzt war´s ja eh scho wurscht.

Die Richterin begrüßte uns „Nice to see you again“ und während sie die Aufgabe erklärte, dachte ich angesichts der vielen Hindernisse nur *Ja nee, is klar*. Ich registrierte das Mark, merkte mir die Fallstelle und widmete mich anschließend der Frage, wie ich Biscuit auf das Blind schicken sollte. Mir war klar, dass sie bei dem schrägen Winkel nicht durch´s Wasser gehen würde. Also gleich links dran vorbeischicken? Könnte schief gehen. Da Biscuit in der Regel die Linie wieder aufnimmt, wenn sie ein Hindernis umlaufen hat, entschied ich mich für den direkten Weg. Voran!

Biscuit lief los, stutzte am Wasser, umlief das Wasser und stoppte genau an dem Punkt, wo sie bei direktem Weg rausgekommen wäre. Fragender Blick in meine Richtung. Voran! Sie driftete leicht nach rechts, aber es war vertretbar und ich lies sie laufen, bis sie die richtige Tiefe hatte. Stopp – Rüber – Suchenpfiff – gefunden.

Wieder ging das grübeln los. Wie krieg ich sie zum Mark? Ich fragte die Richterin, ob ich mich etwas nach links/rechts bewegen dürfte? Ja, ein wenig. Das machte es nicht besser, die blöde Pfütze war so oder so im Weg. Also wieder direkt. Voran!

Gleiches Spiel wie vorher – Biscuit lief am Wasser vorbei und nahm dann die Linie wieder auf. Offenbar hatte sie das Mark auch fallen sehen, denn sie wähnte es hinter dem ersten Hindernis, das ihren Weg kreuzte. Ich musste sie insgesamt 4 oder 5x stoppen und stückchenweise tiefer schicken, was sie jedesmal sehr schön annahm. Im Fallbereich hatte sie sofort Wind und war schnell auf dem Rückweg. Ich grinste in mich rein. Das war ja einfach.

Kaum hatte Biscuit die Leine um, begann die Richterin mit einer Lobeshymne, die mich wirklich sprachlos machte. „I´m soooo delighted with your dog! She´s always listening to you. You trained her very well!“ Das ging runter wie Öl. Sie betonte nochmals, dass sie Biscuit bei der Show gerne besser platziert hätte – vor allem nachdem sie sie jetzt beim arbeiten gesehen hatte. „She´s lovely!“ Damit hatte ich mein Ziel für dieses Wochenende nicht nur erreicht, sondern weeeeeit übererfüllt und schwebte von dannen…

→ 14 Punkte

Aufgabe 2 – Günther Kohler

Zuerst warf der Helfer eine Markierung nach rechts in eine Kuhle; das Mark durfte sofort gearbeitet werden. Anschließend war noch ein Vollblind zu holen; auf dem Weg dorthin mussten die Hunde links an der Fallstelle des Marks vorbei.

Entfernungen: leider keine Ahnung

Die Probleme waren hier sehr unterschiedlich. Manche Hunde hatten Probleme mit der Markierung, andere haben sich auf dem Weg zum Blind von den alten Fallstellen der Markierung verleiten lassen.

Startpunkt war auf einem schmalen Waldweg. Man durfte sich dort in einem seitlich abgegrenzten Bereich von ca 2m positionieren bzw. bewegen. Prompt fiel mir etwas ein, was Rainer Kern mal im Training gesagt hatte: „Bevor ihr den Hund schickt, schaut euch kurz das Gelände direkt vor euch an“. Tatsächlich hatte der Hund im linken Startbereich höheres Gras vor der Nase, im rechten Startbereich hingegen war nur niedriges Gras. Für das Mark stellte ich mich daher ganz nach rechts.

Schuss, Mark fiel, Freigabe, „Apport“. Biscuits Begeisterung *yeaaaah, ein Einzelmark, Geronimoooo* wurde durch das Heidekraut ausgebremst *wassn DAS für komisches Zeuch?*. Sie stolperte unterwegs und besah mich über die Schulter mit einem vorwurfsvollen Prinzesschenblick. „Apport“! Sie zuckelte weiter, verschwand in der Kuhle (Suchenpfiff, denn Vorsicht ist die Mutter der Keksdose) und war kurz darauf schon mit Dummy auf dem Rückweg.

Wieder begutachtete ich das Gras vor mir und überlegte, wie ich es am geschicktesten anstellen sollte. Ich wählte diesmal die Position ganz links. Biscuit hatte zwar dann das hohe Gras vor der Nase (um welches sie sicher einen kleinen Bogen machen würde), aber so hatte ich die beste Linie zum Blind UND Biscuit wäre dadurch klar, dass es jetzt nicht nochmal auf die alte Markfallstelle gehen soll.

Keksi hüpfte den erwarteten Minibogen um das Gras und rödelte in der vorgesehenen Linie weiter. Ich pushte sie auf Höhe des Helfers und nochmal als sie hinter dem Hügel kurz außer Sicht war. Sie tauchte wieder auf, lief direkt auf die richtige Stelle – Suchenpfiff – gefunden. Yeah! Kaum macht man mal was richtig…

→ 17 Punkte

Aufgabe 3 – Gordon Hay

Kürzeste Aufgabenbeschreibung ever: ein Vollblind

Sah einfach aus, war aber doch tricky, da kurz vor dem Blind ein Trampelpfad nach rechts verlief. Wenn die Hunde nur ein wenig nach rechts abdrifteten, waren sie sofort hinter einer „Insel“ außer Sicht.

Entfernung: ca. 50 m

der Trampfelpfad

die „Insel“ des Verderbens 😉

Biscuit wischte mir immer wieder kurz vor dem Blind nach rechts weg und ich pennte j-e-d-e-s-m-a-l. Wir bewiesen in dieser Aufgabe vor allem eins: Ausdauer! Ich im Handling und Biscuit beim Gehorsam.

Nur einmal wurde ich stutzig. Biscuit war wiedermal hinter der Insel entschwunden. Tüt-tüt. Nix. TÜT-TÜT. Immer noch nix. TÜT-TÜT!!!!! Kein Keks? Ich ließ meinen Blick schweifen und sah durch Zufall, wie Biscuit mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf reglos inmitten der Insel stand. *Jaaaa doch. Tüt-Tüt – hier bin ich doch längst. Wie weiter?* Entweder bind ich ihr irgendwann ein Blaulicht auf den Kopf oder ich färb sie pink ein. Alternativ könnte ich ihr auch beibringen, dass sie solange näherkommen soll, bis ICH sie sehe… nicht andersrum.

Immerhin schafften wir es irgendwann doch noch ans Dummy.

→ 5 Punkte

Vermutlich haben wir uns beide nur so blöd angestellt, damit ich mich nicht am Ende des Tages nochmal über die Null ärgern musste. Eigentlich war ich insgesamt sogar recht zufrieden mit dem Tag. Vor allem die Worte „You trained her very well“ hallten noch lange nach. Mir war bisher nie wirklich bewusst gewesen, dass ich auf unserem gemeinsamen Weg auch ab und zu mal etwas richtig gemacht hatte.

Der WT hat außerdem bestätigt, was sich schon lange abzeichnet: wenn ich nicht so elend nervös und hektisch bin und meine 7 Sinne (inkl. Pfeife) beieinander habe, schaffen wir fast alles!

Es war ein echt GEILES Wochenende. Die Gesellschaft war top, die Location war genial und die Orga wirklich spitze! Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben – Sonderleitung, Richter und natürlich vor allem die vielen Helfer – ohne euch geht nichts.

Besonders gut gefallen haben mir übrigens die Wege zwischen den Aufgaben → weit und breit keine Berge! 😀 Ich glaube, wir kommen wieder… wenn Kekselotti sich erholt hat 😉

 

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Biber-Cup 2017

Es gibt nichts schöneres, als die Workingtest-Saison mit einem Team-WT zu beginnen. Da der Biber-Cup letztes Jahr leider ausgefallen war, freute ich mich umso mehr, dass es dieses Jahr wieder klappen sollte. Unsere bunte Truppe setzte sich wie folgt zusammen:

A: Bootsmann (rechts) und Katharina
F: Fiene (mitte) und Ivonne
O: Keksi (links) und ich

Nachfolgend die Aufgabenbeschreibungen in der Reihenfolge, in der wir sie gearbeitet haben. Wie immer nur aus Keks-Sicht, denn es steht mir einfach nicht zu, für/über andere zu schreiben.

Aufgabe 2 – Jörg Mente

Startpunkt mit Blick auf ein brach liegendes Feld und Helfer H2. Rechts davon ein etwa 20m breiter Streifen mit sehr hohem Bewuchs (weiß umrandeter Bereich), dort standen Werfer H1 und ein Schütze. Es fiel ein Schuss und M1 wurde geworfen, einige Sekunden später wurde (ohne weiteren Schuss) M2 geworfen. Nach Freigabe durfte der A-Hund M1 + M2 arbeiten und anschließend anleinen.

Nun wurde M3+4 nach Schuss als Dublette in Richtung Hochsitz geworfen. Rechts vom Helfer H2 lagen zwei Blinds B1+B2 einige Meter weit im Bewuchs. Zuerst sollte die Dublette geholt werden, anschließend die beiden Vollblinds. Das F- und O-Team durften (nachdem die Dublette gefallen war) selbst entscheiden und ansagen, welches Team die Dublette und welches Team die Blinds holen wird.

Die Hunde waren ab Höhe des Helfers H1 außer Sicht. Die beiden Blinds lagen bereits, als die Dublette gearbeitet wurde. Kam ein Hund mit dem falschen Dummy, gab es Punktabzug.

Entfernungen: leider keine Ahnung

Da standen wir nun. Erste Aufgabe des Tages, Anke nervös wie immer und Biscuit war es jetzt schon zu warm. Leider kommt kneifen im Team eher nicht so gut, Flucht fiel daher aus. Augen zu und durch.

Nachdem die Dublette gefallen war, sah Biscuit erwartungsvoll zu mir hoch, was in 99,9 % aller Fälle bedeutet: „Hab ich voll auf´m Schirm!“. Ivonne war der Meinung, Fiene hätte nicht markiert. So einigten wir uns darauf, dass Keksi die Dublette holt und Fiene anschließend die Blinds. Wir verkündeten unsere Entscheidung und ich bekam unsere Freigabe. „Apport!“

Biscuit verschwand im Gemüse und hängte sich erstmal prompt bei den Helfern auf. Ich schickte sie weiter nach hinten und es dauert und dauerte… Irgendwann tauchte sie wieder auf – mit einem der Blinds. Möööp. Ok, das war nicht schön, aber noch keine Null. Neuer Versuch. Da der Wind (wenn vorhanden) von links kam, entschied ich mich dazu, Biscuit vor den Helfern vorbei schräg durch den Bewuchs voranzuschicken, bis sie auf dem freien Feld dahinter war. Dort stoppte ich sie und schickte sie nach links.

Theoretisch die beste Variante, um sie in den Wind zu schicken. Praktisch ging es in die Hose. Sie fand ums verrecken nicht, arbeitete sich wieder nach vorne und machte nach einigen Pfiffen und Kommandos dicht. Rien ne va plus. Nichts ging mehr. Irgendwas an dem Gesträuch war verhext. Biscuit tat sich jedenfalls irre schwer damit. Von mir reden wir mal erst gar nicht…

Ich hab keine Ahnung, was da genau schiefgelaufen war, hab mir danach aber auch keinen großen Kopf gemacht. Manchmal ist einfach der Wurm drin und den fängt man als Morgenmuffel eher selten.

Fiene hatte übrigens sehr wohl markiert… aber das ist ne andere Geschichte – die Ivonne hoffentlich selbst noch in Fienes Blog erzählt.

Aufgabe 3 – Sebastian Hochreiter

Startpunkt mit Blick auf: abfallende Wiese, ein Graben, ansteigende Wiese (dort stand Helfer H1), gefolgt von ca. 30m Altgras (dort stand Helfer H2), dahinter ein Weg und ein höherliegendes Feld (dort stand Helfer H3).

– Schuss, M1 fiel + wurde nach Freigabe vom A-Hund geholt. Während der Hund auf dem Rückweg war, wurde ein Dummy auf die M1-Fallstelle nachgeworfen. Dieses war ohne weitere Freigabe vom A-Hund zu holen.

– Schuss, M2 fiel + wurde nach Freigabe vom F-Hund geholt. Während der Hund auf dem Rückweg war, wurde ein Dummy auf die M2-Fallstelle nachgeworfen. Dieses war ohne weitere Freigabe vom F-Hund zu holen.

– Schuss, M3 fiel + wurde nach Freigabe vom O-Hund geholt. Während der Hund auf dem Rückweg war, wurde ein Dummy auf die M3-Fallstelle nachgeworfen. Dieses war ohne weitere Freigabe vom O-Hund zu holen.

Entfernungen: M1 ca. 50m, M2 ca. 90m, M3 ca. 120m (gemessen mit Google Earth und wie immer ohne Gewähr)

Da das Feld rechts von uns geodelt war, standen wir am Startpunkt sehr eng zusammen. Ich suchte immer wieder Blickkontakt mit Biscuit, während die 4 ersten Dummies gearbeitet wurden. Denn Keksi hatte natürlich nicht nur die Marks von A und F auf dem Schirm, sondern auch die nachgeworfenen Dummies.

Unser Mark war vor dem Horizont schön zu sehen. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nichts von dem Weg und auch nicht, dass das Feld dahinter höher lag. Ich wunderte mich nur, dass ich gerade noch so sehen konnte, wie das Dummy auf dem Acker aufschlug. Daher dachte ich, dass die Fallstelle weit hinter dem Altgrasstreifen liegen musste. Abgesehen davon schätzte ich den Altgrasstreifen vieeeel schmaler ein. Aus Biscuits Perspektive sah es sicherlich so aus, als wäre das Dummy in den Altgrasstreifen gefallen. Trotzdem war ich zuversichtlich, weil wir eine ähnliche Aufgabenstellung drei Wochen zuvor mit den Mudpaws trainiert hatten.

Die alten A-Fallstellen überlief Biscuit problemlos. An den F-Fallstellen war sie schon fast vorbei, als es sie doch noch riss. Stopp + Back. Biscuit nahm wieder den richtigen Kurs auf und verschwand außer Sicht. Bange Sekunden später tauchte sie unvermittelt auf dem Feld auf und bekam Wind von ihrem Dummy (vorher keine Chance, da wir die ganze Zeit Rückenwind hatten). Ohne Ohren hätte ich sicherlich im Kreis gegrinst.

Jetzt kam der weitaus spannendere Teil. Ich richtete uns aus und baute möglichst viel Spannung auf „Voran!“. Ich pushte Biscuit am Graben und an den alten F-Fallstellen. Am Ende des Altgrasstreifens driftete sie leider nach links weg. Es brauchte einige Kommandos, um sie ans Dummy zu bekommen, aber es war geschafft. Uff!

Der Richter erzählte uns anschließend von dem Weg und dass die Hunde dort erstmal vor einer Wand stehen würden, da das Feld dahinter höher lag. Zitat: „Man darf nicht unterschätzen, was die Hunde da oben leisten müssen!“. Ganz großes Kino! Ich war stolz wie Bolle.

Aufgabe 1 – Dr. Ursula Friedrich

Startpunkt auf einer Wiese links von einem Teich mit Blick auf einen Schilfgürtel am Ende der Wiese. Dort fand ein Treiben statt. Die Treiber gingen los (Schütze vor dem Schilf, Werfer hinter dem Schilf) und es fiel direkt M1. Auf dem Weg nach links wurde ein Dummy immer wieder hochgeworfen und wieder aufgefangen. Am Schluss des Treibens fiel M2. Kurz darauf kam von hinten M3 in den Teich geflogen.

– Der A-Hund durfte M3 arbeiten und anleinen.
– Der F-Hund arbeitete M2.
– Der O-Hund arbeitete M1 und sollte dabei den direkten Weg durch den Teich gehen.

Entfernungen: M3 ca. 15m, M2 ca. 70m, M1 ca. 90m (gemessen mit Google Earth und wie immer ohne Gewähr)

Die Richterin schloss die Erklärung der Aufgabe und einem Blick in meine Richtung: „Ich hätte gern, dass der O-Hund durch´s Wasser geht“. Ich grinste: „Ja, ich auch“. Ich verriet nicht, dass die Chance ungefähr 50:50 stand.

Biscuit hatte das Mark zwar gesehen, aber bis wir an der Reihe waren, war viel Zeit vergangen und einiges passiert. Ich ging auf Nummer sicher: „Voran!“. Es folgte ein unsicheres Tänzchen am Uferrand, bis sich Biscuit endlich ein Herz fasste und ins Wasser platschte. Sie kämpte sich am anderen Ufer wieder an Land (Ein- und Ausstieg waren ECHT mies), schüttelte sich und blickte verwirrt in die Runde. Arbeitsauftrag durch das Wasser von der Festplatte gelöscht. J-e-d-e-s-m-a-l.

Ich schickte sie weiter und sie driftete zu weit nach links. Ich stoppte sie und schickte sie nach rechts, woraufhin sie auch nach rechts ging – aber erst hinter dem Schilfgürtel. Rausholen, stoppen, rechts. Zack – ab hinters Schilf und dort nach rechts. Argh. Ivonne konnte einen Blick auf Biscuits Rute erhaschen und soufflierte „Sie ist richtig. Suchenpfiff!“. Ich tat wie befohlen und kurz darauf kam eine kleine braune Kanonenkugel aus dem Schilf geschossen. Anhand der Geschwindigkeit wusste ich, dass sie gefunden hatte und gerade so richtig stolz auf sich war. Als sie näher kam, wurde ich stutzig. Das Dummy sah irgendwie seltsam aus. Es war einfach nicht grün genug.

Ich: „Hä? Was hat dieeeee daaa?“
Biscuit kam näher.
Ivonne: „Sieht aus wie eine Plastikflasche…“
Biscuit kam näher.
Ich: „Sieht eher aus wie Gräten?“
Biscuit war fast da.
Richterin: „Das ist ein Stück Rehrücken.“
Mir fiel die Kinnlade runter.

Ich bemühte mich trotz meiner Verwirrung um ein freundliches Lächeln, als mir Biscuit mit stolzgeschwellter Brust ihren sensationellen Fund entgegenstreckte, dachte insgeheim aber nur „hoffentlich muss ich sie jetzt nicht nochmal schicken“. Ich nahm Keksi das Gerippe ab und drehte mich fragend zur Richterin um, die mich sofort erlöste: „Das ist Wild, das zählt. Sie hat es im Fallbereich gefunden und sofort gebracht. Besser geht´s nicht!“. Erleichterung und Gelächter machte sich breit.

Mein stolzes Kekserl und ihr Fund. Sie ist immer wieder für eine Überraschung gut.

Aufgabe 4 – Dr. Ursula Friedrich

Startpunkt in einem gemähten Bereich (weiß umrandet) mit Blick auf einen kleinen Schilftümpel. Zuerst Schuss von Helfer H1 + M1 fiel, kurz danach ein weiterer Schuss von Helfer H2 und M2 fiel.

– Der A-Hund arbeitete M1 und durfte anleinen.
– Der F-Hund arbeitete M2 (Bewuchs wechselte auf dem Weg dorthin von Wiese auf platt gedrücktes Schilf).
– Der O-Hund arbeitete das Vollblind B, welches am Ende des gemähten Bereichs in einem höheren Altgrasstreifen lag. Wenn der Hund auf dem Rückweg in Höhe des Tümpels war, wurde mit Schuss eine Verleitmarkierung in den Tümpel geworfen (wie M1). Diese sollte anschließend noch geholt werden.

Entfernungen: leider keine Ahnung

Biscuit hatte sich in der Wartezone schon zur Ruhe gebettet. Dementsprechend zäh lief die Aufgabe. Das Blind war nun wirklich kein Hexenwerk, aber irgendwie war die Luft raus. Kein Wunder, wenn man bedenkt wie faul ich in den letzten Monaten war. Biscuit hatte noch nicht ganz die Kondition, die sie für Workingtests haben sollte. Dazu noch die Wärme, kein Schatten. Sie fragte viel und war sehr langsam. Schön sieht anders aus, aber wir haben beide Dummies reingeholt. Drin ist drin!

Aufgabe 5 – Jörg Mente

Startpunkt auf einem abgeernteten Maisacker mit Blick auf einen Zaun, dahinter sehr hoher Bewuchs. Zuerst fiel Schuss + M1 direkt vor den Zaun. M1 wurde nach Freigabe vom A-Hund geholt, der anschließend anleinen durfte.

Schuss + M2 fiel hinter den Zaun in den hohen Bewuchs. Das Vollblind B lag direkt hinter dem Zaun und war sehr gut im Gras versteckt. Nachdem M2 gefallen war, durften F- und O-Team selbst entscheiden und ansagen, wer zuerst das Mark und wer anschließend das Blind arbeiten würde.

Das Blind lag bereits zu Beginn der Aufgabe, war aber sehr gut im Bewuchs versteckt. Wäre trotzdem der Fall eingetreten, dass A- oder F-Hund statt des Marks das Blind in die Nase bekommen und gebracht hätten, wäre dies i.O. gewesen (d.h. keine Null, kein Punktabzug).

Entfernungen: leider keine Ahnung

Ein Zaun. Wirklich und wahrhaftig ein ZAUN. Ich hatte schon vor der Aufgabe Mitleid mit Biscuit…

Jörg meinte, es sei seeeeeeeeehr unwahrscheinlich, dass die Hunde bei den Marks das Blind in die Nase bekommen würden und behielt Recht. Ich hatte zufällig aus der Wartezone gesehen, wie das Blind vom Helfer tief unter das Gras gesteckt wurde. Jörg wollte sehen, dass die Hunde ausdauernd auf der Stelle suchen, ohne gleich größer zu werden. Eigentlich genau Biscuits Ding – abgesehen vom Zaun.

Weil Keksi mit dem Bewuchs in Jörgs erster Aufgabe solche Probleme hatte, waren Ivonne und ich uns schnell einig: Fiene holt das Mark, Biscuit das Blind. Es war fraglich, ob Biscuit noch genug Energie für den Zaun haben würde und so konnten wir uns wenigstens die Punkte für das Mark sichern. Der Plan ging auf. Fiene sprang elegant über den Zaun und hatte das Mark auf den Punkt. Damit hatte die Eleganz Sendepause, denn jetzt kamen wir… „Voran!“

Biscuit hoppelte über den Acker, erreichte den Zaun und legte trotz des optmistischen „HOPP“ aus dem Hintergrund eine Vollbremsung hin. Ihr Blick wanderte am Zaun nach oben und man sah deutlich, was sie dachte: F**K! Das Schauspiel begann:

Ich rief wieder HOPP! (und schmiss den Arm nach oben)
Biscuit tippelte 2m nach links.
HOPP! (fuchtel-fuchtel)
Biscuit tippelte 2m nach rechts.
HOPP! (ein Hampelmann war ein Scheiß gegen mich)
Biscuit sah verzweifelt nach oben und machte einen Minihüpfer.
Hoffnung keimte auf.
HOPP! (ich hüpfte inzwischen schon selbst auf der Stelle)
Biscuit entwarf Baupläne für einen Tunnel.

Sie nahm den Nüschel runter und gerade als Jörg meinte „Schick sie außenrum“, bekam sie Wind vom Dummy. Ich erwiderte „Wart mal noch einen Moment, jetzt hat sie´s in der Nase“. Ich wusste genau – jetzt will sie es haben.

Sie stellte sich auf die Hinterbeine und lehnte sich mit den Vorderpfoten versuchsweise gegen den Zaun. Der Zaun gab nach und Biscuit trat ihn mit den Vorderpfoten stückchenweise nach unten, kam aber nicht ganz ans Dummy. Sie holte schnell noch das Hinterteil rein *krabbel-plumps* und buddelte das Dummy aus. Währenddessen hatte sich der Zaun unbemerkt wieder aufgerichtet *zoooooing*. Biscuits Blick – unbezahlbar!

Getreu dem Motto „Müde darf man sein, man muss sich nur zu helfen wissen“ beschloss Biscuit: was einmal funktioniert hat, klappt auch ein zweites mal. Sie trat den Zaun nieder, purzelte drüber und machte sich auf den Rückweg. Ivonne und ich konnten uns nicht länger beherrschen. Wir lachten und applaudierten und feuerten Biscuit an, bis sie wieder bei uns war. Ich hab selten so viele gut gelaunte Gesichter (inkl. Richter + Helfer) gesehen, wie nach dieser Vorstellung. Man nennt sie seitdem auch „die Zaunkönigin“.

Aufgabe 6 – Sebastian Hochreiter

Walk Up auf einer Wiese parallel zu einem Streifen mit hohem Bewuchs. Der Schütze (mit Flinte) lief links außen mit. Für den A-Hund kam zuerst vom Werfer ein Geräusch, dann folgte der Schuss, M1 fiel vor den Bewuchs und wurde nach Freigabe vom A-Hund geholt. Weitergehen, Schuss, M2 fiel in den Bewuchs und wurde nach Freigabe vom F-Hund geholt. Weitergehen, Schuss, M3 fiel tief in den Bewuchs und wurde nach Freigabe vom O-Hund geholt.

Entfernungen: keine Ahnung; die eingezeichneten Fallstellen sind ebenfalls nur grobe Orientierungspunkte

Biscuit lief nach der Nummer mit dem Zaun endgültig auf Reserve. Ich konnte die Tiefe unserer Markierung überhaupt nicht einschätzen und wusste nur: außer Sicht. Sie hielt die Linie sehr gut und hätte eigentlich in den Wind laufen müssen. Ich machte mir auch keine Sorgen, dass sie recht lange weg war – schnell war halt zu dem Zeitpunkt nicht mehr drin. Trust your dog usw. Allerdings wurde der Richter ungeduldig: „Wenn sie jetzt nicht bald mal wieder auftaucht, solltest du was tun“.

Ich pfiff Biscuit zurück, schickte sie wieder rein und gab diesmal den Suchenpfiff. Allerdings viel zu früh. Gab prompt Mecker vom Richter: „Der Suchenpfiff würde Sinn machen, wenn sie 40m weiter hinten wäre“. Okääääy. Immerhin wusste ich nun, dass das Mark sehr tief war und schickte Biscuit eine telepathische Nachricht hinterher „Lauf, Forrest, lauf!“ Ich wünschte ihr sehr, dass sie das letzte Dummy des Tages noch finden würde, denn das hatte sie sich einfach verdient. Und sie fand! Tschakka!

Das gelungene Ende eines genialen Tages. Vielen Dank an meine Teamies Katharina und Ivonne – Mädels, es war mir eine Ehre und hat viel Spaß gemacht!

Einmal mehr bin ich stolz auf mein Kekserl. Sie hat das fehlende Training erstaunlich gut kompensiert und an den richtigen Stellen auf ihre Erfahrung vertraut. Natürlich können wir vieles eigentlich besser, schneller und präziser, aber aufgeben kommt schon lange nicht mehr in die Tüte.

Während ich an diesem Bericht getippt habe, bin ich über die alten Startnummern aus 2014 und 2015 gestolpert. Biscuit und ich haben diesen WT tatsächlich in allen drei Klassen durchgezogen:

Wer hätte das je gedacht? Ich jedenfalls nicht…

(die alten Berichte findet ihr HIER und HIER)

Vielen Dank an die SL, die Richter, die Helfer und alle, die zu diesem tollen WT beitragen. Der Biber-Cup ist wirklich immer wieder etwas Besonderes!

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Horrid-o-weh!

Liebe Leser, was fällt euch als erstes zur Rasse Labrador ein?
Ohne großes Nachdenken! Hopp-hopp! Schnell!

Und? Antworten bitte in die Kommentare – ich bin sicher, dass wird eine interessante Sammlung.
Ich mach mal den Anfang mit *Trommelwirbel* → „verfressen“. Nicht originell, aber wahr.
Antwort meines Mannes → „braun“. Von Biscuit gab es für diese Antwort volle Punktzahl.
Antwort meiner Schwester → „verfressen“. Mein Reden.
Antwort meiner Nichte → „Muffin & Biscuit“ gefolgt von „süß“. Nachvollziehbar.
Antwort meiner Mama → „lieb, aber andererseits manchmal dem Teufel zu schlecht“. Ich schätze der zweite Teil ging an Muffins Adresse.

Die breite Masse kennt den Labrador als „Familienhund“. Allgemein bekannt ist, dass sich der Labrador gut als Blindenhund, Behindertenbegleithund oder zur Rettungshundearbeit eignet. Sie geben gute Tellerwäscher ab und als Futtermittel-Räumdienst sind sie unschlagbar.

Was bei so viel Liebreiz und Unkompliziertheit gerne vergessen oder unterschlagen wird: der Labrador ist ein Jagdhund; gezüchtet für die Arbeit nach dem Schuss (suchen und bringen des erlegten Tieres). Sicher nicht so anstrengend wie andere Jagdhunderassen und je nach Ausprägung des Jagdtriebs bzw. Talent des Hundeführers sind sie in der Regel sehr gut kontrollierbar.

Muffin entdeckte ihren labradorianischen Urinstinkt erst mit ca. anderthalb Jahren. Schuld waren zwei Arschlochschwalben, die direkt vor ihrer Nase auf Kopfhöhe lustige Kreise über die Wiese zogen. Man kann getrost sagen, dass die beiden das Mufflon über mehrere Minuten ordentlich verarscht haben. Mit der Aktion war nicht nur mein Abrufkommando gestorben, sondern auch das Vertrauen in den Hund. Von Dummytraining hatte ich damals noch keinen blassen Schimmer, also folgte ein halbes Jahr Schleppleinentraining. Heute hat Muffin ungefähr noch so viel Jagdtrieb wie ein Backstein. Beides nur gefährlich, wenn man drüberstolpert oder es einem auf den Kopf fällt.

Biscuit ist da schon ein anderes Kaliber. Die hat mich im zarten Alter von 10 Wochen im Wald stehen lassen und ist auf einer Wildspur entschwunden. Glücklicherweise wurde Klein-Keks ab Werk mit einem perfekt funktionierenden Rückruf geliefert (Liebe Christine, vielen Dank, dass du die Zwerge so hervorragend auf den Doppel-Pfiff konditioniert hattest). Der Schlüssel zu einem entspannten Zusammenleben war die Dummyarbeit und der damit verbundene Gehorsam.

Spannend ist, wie sich die Dynamik der Spaziergänge im Laufe der Jahre verändert hat. Früher war ich froh, dass ich mich auf Muffin verlassen konnte, denn Biscuit und ihre Nase verlangten immer 100%ige Aufmerksamkeit. Heute bin ich froh, dass ich mich auf Biscuit verlassen kann, wenn Muffin mal wieder irgendwo hinter uns abhanden gekommen ist. Denn das Muffeloni sieht zwar kaum noch was, macht aber trotzdem ihr eigenes Ding. Da kann´s schonmal vorkommen, dass sie sich erst irgendwo festschnüffelt und anschließend falsch abbiegt.

Doch zurück zum Thema Jagdhund.

Gestern nachmittag haben wir eine Runde um die Solarfelder gedreht, wo auch der ein oder andere Suizidhase wohnt. Der obligatorische Idiotenhase blieb diesmal aus. Stattdessen haben wir auf einem Feldweg unabsichtlich zwei Wachteln (oder Rebhühner?) umzingelt. Die beiden hatten sich mitten auf dem Weg ins Gras gedrückt. Sie muckten nicht, als die Mädels (auf der falschen Windseite) an ihnen vorbeiliefen. Der Zweibeiner, der grobmotorisch in ihr Wohnzimmer steuerte, war jedoch zuviel des Guten. SWOOOOOSCH.

Himmel, hat´s mich gerissen, als die beiden direkt vor meiner Nase aufflogen und unter Gemecker das Weite suchten. Reflexartig schaute ich nach den beiden JAGDhunden, die sich wenige Meter vor mir gerade umdrehten und mich anglotzten wie ein Auto wenn´s hupt. Offenbar hatten sie die Flucht des Federviehs verpasst und waren erstaunt, welch witzigen Geräusche die Alte plötzlich machen kann.

Jagdhund. Is klar. Vielleicht sollte ich ihnen in einer ruhigen Minute nochmal ihre Rassebeschreibung vorlesen. Bis dahin bleiben wir bei dem, was wir können und jagen Pokémon…

pogo

In diesem Sinne – Waidmannsheil!

 

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Keep calm – we are back!

Hier war es in den letzten Monaten sehr ruhig, aber wir leben noch! Es geht uns sogar außerordentlich gut. Ehrlich! Glaubt ihr nicht? Kein Problem, ich hab Beweise!

Wir haben uns letztes Wochenende spontan zu einem Schnee-Shooting mit Katja Bechtold getroffen und es sind tolle Bilder dabei herausgekommen. Die Mädels und ich hatten eine Menge Spaß und Katja kommentierte später sehr treffend: „Die beiden harmonieren wirklich super.“ Ja, das tun sie allerdings – nicht nur optisch. Aber genug geschwafelt…

(Zum vergrößern auf das jeweilige Bild klicken)

Ok, here we are. Und nu?

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Erstmal ein bisschen rumblödeln!

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Muffin macht den Kängador

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Biscuit hätte gern ein Küsschen

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Mädels, tut wenigstens 1x seriös!

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Sitzen…

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…und platzen (Muffin robbte anschließend aus dem Bild).

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Genug rumgesessen. Let´s fetz!

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Biscuit, guck mal vorwurfsvoll.
Danke, perfekt!

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Ihre Majestät ♥

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Ein bisschen Dummyspaß gab es auch…

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*dankeschön*

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Was der Keks kann, kann das Mufflon schon lange!

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Kekselotti ♥

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Intelligenz in Bewegung

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Mein Knallitüt ♥

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So gehen wir tatsächlich manchmal spazieren

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Ich gehe mit meiner Laterne…

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…und meine Laterne mit mir

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Gemeinsam sind sie unerträglich

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mein Dreamteam ♥

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Bis bald – euer Grobmotoriker-Team

Kategorien: Bilder | 2 Kommentare

Gründeln im Forst 2016 (O)

„Wer bin ich – und warum so früh?“ Eine Frage, die ich mir auch letztes Wochenende wieder gestellt habe.
Die Antwort lautete diesmal: „Eine Ente – als Helfer für die F“.

Ente

Ich verbrachte den Vormittag damit zu quaken, mein Leben zu lassen und meinen Kadaver ins Wasser zu werfen. Pünktlich zur Mittagspause und dem Klassenwechsel von F/O zog ein Gewitter auf und verzögerte unseren Start. Durch das Warten wurde ich immer matschiger in der Birne. Vormittags helfen und nachmittags starten ist definitiv nichts für mich. Für Biscuit auch nicht, das zeigte gleich die erste Aufgabe…

Aufgabe 3 – Thano Keller

Startpunkt mit Blick auf einen See mit Insel. Thano erklärte, wir wären auf dem Entenstrich und würden sehen, was passiert. Ableinen, abwarten. Schütze und Helfer standen nicht sichtbar. Es fielen zwei Schüsse; die Markierung (M1) fiel ins Wasser und wurde an einer Schnur an Land gezogen (leider war die Ente nur angebleit). M1 war sofort zu arbeiten; das Dummy lag irgendwo rechts im Uferbereich. Wenn der Hund auf dem Rückweg war, fiel M2 ins Wasser und noch ein weiterer Schuss. Nun sollte M2 aus dem Wasser geholt werden; zum Schluss ein Blind links an Land. Entfernungen ca 40m.

ThanoWasser

Blick vom Startpunkt auf´s Wasser:

wasser

Blick vom Startpunkt auf´s Blind, welches irgendwo geradeaus im Gemüse lag:

bl

So weit, so gut. M1 platschte ins Wasser und Biscuit starrte erwartungsvoll zu mir hoch, während das Dummy an Land gezogen wurde. Wir bekamen unsere Freigabe und weil Keksi gut markiert hatte und ich die Aufgabe (mal wieder) unterschätzt hatte, schickte ich sie mit einem laschen „Apport“ los. Ich rechnete damit, dass sie sich anfangs sowieso am rechten Uferrand halten würde und ich sie – bevor sie ins Wasser gehen würde – stoppen und in die Suche schicken könnte. Leider stolperte sie unterwegs über eine gut riechende Stelle und vergaß kurzfristig ihren Auftrag. Damit hatte ich nun nicht gerechnet. Stopp-Pfiff + back. Kekschen erinnerte sich wieder *ach da war ja was* und platschte (unplanmäßig) ins Wasser auf die ursprüngliche Fallstelle zu. Dort ragte passenderweise ein Stein aus dem Wasser, den Biscuit natürlich für das Dummy hielt. Wäre alles kein Problem gewesen, wenn die anschließende Zusammenarbeit zwischen Keksi und mir geklappt hätte. Statt wie befohlen ans rechte Ufer zu schwimmen, entschied sich Biscuit für die Insel *is näher!*. Mit Hängen und Würgen bekam ich sie von der Insel wieder runter und zwei Kommandos später war sie wieder auf der Insel. Bumerang-Effekt. Ich brodelte schon, bevor Thano mich anwies, sie wieder reinzuholen.

→ 0 Punkte

Das Blind durften wir aus Zeitmangel nicht mehr arbeiten, was mir ganz Recht kam. Es gibt auf einem WT genau zwei Dinge, die mich in 1 Sekunde von Null auf die Palme bringen: Ungehorsam… und meine eigene Blödheit, mit der es meistens anfängt. Jemand erinnerte mich neulich daran, dass Biscuit mich zu 100% spiegelt. Sobald ich unsicher bin, ist Biscuit es auch. Früher hat sie in diesen Situationen dicht gemacht, heute verfolgt sie ihre eigenen Pläne. Man könnte sagen, sie hat sich weiterentwickelt… im Gegensatz zu mir. Ich hatte viel zu spät reagiert und das anschließende Chaos nicht unter Kontrolle bekommen.

Ich ging zurück in die Wartezone und versuchte mich abzuregen. Die Wut war schnell verraucht, die Motivation leider ebenfalls. Als ich von der nächsten Aufgabe hörte, waren meine ersten Gedanken „Vergiss es, so wie wir heute drauf sind, wird das nie was. Das tu ich uns nicht an.“ Dank der Aufmunterung meiner Mitstarter wagte ich es doch…

Aufgabe 4 – Thano Keller

Thano begrüßte die Starter zur Niederwildjagd; ableinen und abwarten. Im Wald gegenüber des Startpunkts fand ein Treiben statt. Das Treiben startete rechts, dabei fielen zwei Markierungen (x), die liegen blieben (zwei Fasane, welche von den Treibern später selbst eingesammelt wurden). Die Treiber liefen weiter aus dem Wald in den angerenzenden Bewuchs hinein und schossen nach hinten („der Hase den ihr wollt, liegt da hinten“). Nachdem das Treiben vorbei war, erklärte Thano den Bereich des zu arbeitenden Blinds. Hier ein Video des Treibens: *klick*.

Entfernung zum Blind ca. 80m; auf dem Weg dorthin befanden sich die alte Fallstelle einer F-Markierung.

ThanoWald

Blick ins Gelände; der Startpunkt war ca. 2m weiter links unten, aber so sieht man mehr;
im eingekringelten Bereich lagen die beiden Verleitmarkierungen, unterhalb des Pfeils das Blind

waldb

Für Biscuit kam eine weitere Verleitung dazu: ich hatte hier vormittags für die F eine Markierung geworfen. Der vordere Waldbereich (etwas hinter dem Treiben) war querbeet mit meinen Spuren durchzogen. Yeah, Glückwunsch! Ich ging zu Thano und kündigte an: „Kann gut sein, dass ich die Geduld vor dir verliere.“ „Naaaa, sei nicht so emotional. Konzentrier dich, bleib ruhig, dann macht ihr das schon!“

Ich leinte ab, das Treiben begann und wir bekamen unsere Freigabe. Ich baute ordentlich Spannung auf und ließ keinen Zweifel aufkommen: „Voran!“ Biscuit sauste los. Auf Höhe des Treibens pushte ich und Biscuit legte noch einen Zahn zu. Auf Höhe der alten Fallstellen und meiner Spuren rief ich nochmal „Voran!“ und ließ sie dann laufen. Kurz vor dem Ziel zog es sie nach rechts. Diesmal reagierte ich sofort. „TÜÜÜT!“ Biscuit wirbelte herum *sie wünschen?*. „Rüber!“ *zu Befehl!* Sie verschwand im Bewuchs, ich gab den Suchenpfiff und konnte nur noch abwarten und darauf vertrauen, dass sie den Rest von selbst lösen würde. Als sie mit Dummy wieder auftauchte, fiel mir ein ganzes Gebirge vom Herzen. Erleichtert nahm ich die Pfeife aus dem Mund, um sie eine Millisekunde später wieder reinzustopfen, denn: Biscuit musste auf dem Rückweg nochmal an den Verleitungen vorbei. Vorsicht ist die Mutter der Keksdose! Wehe, wenn ich nur debil grinsend auf ihre Rückkehr gewartet hätte.

→ 17 Punkte…

…und einen fetten Knutsch für´s Kekserl. Kopfschüttelnd ging ich zurück in die Wartezone. Kaum macht man´s richtig, klappt der Mist.

Aufgabe 1 – Jürgen Laux

Es kamen zunächst 3 Teams zusammen in die Aufgabe; die Hunde wurden abgeleint und es fand ein Treiben am Uferrand statt. Nachdem das Treiben vorbei war, blieb die niedrigste Startnummer da, die beiden anderen Teams gingen außer Sicht, d.h. die Aufgabe wurde ab da einzeln gearbeitet.

Wenn man alleine war, fiel eine Doppelmarkierung. Zuerst links M1 an Land, danach rechts M2 ins Wasser in einen Schilfbereich nahe am Ufer. Zuerst sollte über Wasser das Vollblind B gearbeitet werden (lag hinter einer kleinen Landzunge), danach M2 aus dem Schilf, am Schluss M1 an Land.

Entfernung zum Blind und dem Schilfmark müsste jeweils um die 40m gewesen sein, zum Landmark geschätzt 25m.

LauxWasser

Blick vom Startpunkt auf das Treiben und das Blind; das Ufer fiel flach ab und ist breiter als es hier erscheint; die Hunde konnten die ersten Meter flach ins Wasser reinlaufen.

Blind

Blick vom Startpunkt auf M1

M1

Blick vom Startpunkt auf M2

M2

Die Wartezone lag ein gutes Stück im Wald und so kam es auf dem Weg zur Aufgabe zu einer kleinen Slapstickeinlage. Mit dem rechten Fuß stieg ich auf einen Ast, der dadurch auf der linken Seite aus dem Moos nach oben gedrückt wurde. Mein linker Fuß nahm die Einladung begeistert an und hakte sich unter. Da ich auf den Boden gestarrt hatte (um nicht zu stolpern, haha) erkannte ich das Problem sofort. Doch anstatt den rechten Fuß vom Ast runterzunehmen, wollte ich den linken rausziehen und hebelte mich damit selbst aus. Zack, nach rechts weggekippt. Wo Grobmotoriker draufsteht, ist auch Grobmotoriker drin. Man könnte auch sagen, die Ente hat sich selbst angebleit und einen Abflug gemacht. WMH!

Das wäre ein so schöner Lachkrampf geworden, wenn ich nicht in die Aufgabe gemusst hätte…

Biscuit und ich hatten die niedrigste Startnummer und waren direkt als erstes dran. „Voran!“ und nach dem Treiben an der Wasserkante wieder „Voran!“. Biscuit ließ klar erkennen, dass sie wusste, was ich von ihr erwartete. Sie lief zielstrebig durch den Bereich des Treibens, rannte einige Meter ins Wasser und verlor dann leider den Mut. Sie blieb stehen, starrte auf das andere Ufer und *mööp* fing an zu denken *vielleicht linksrum über Land?*. Leider gelang es mir nicht, sie über´s Wasser zu bekommen.

→ 0 Punkte

Die Landmarkierung wurde vom Helfer aufgesammelt und die aus dem Schilf durfte Biscuit holen. Jürgen war sehr nett und wies mich an: „Jetzt geht ihr ganz ruhig und entspannt in die Wartezone zurück und wir sehen uns später wieder.“ Gesagt, getan. Mit dieser Null aus der Kategorie „Trainingsbedarf“ kann ich sehr gut leben. Unser Problem war der Abstand zum Wasser und der ungewohnte Einstieg. Direkt vom Rand mit einem Hüpf – das können wir inzwischen, weil ihr da keine Zeit zum Denken bleibt. Am Rest müssen wir eben noch arbeiten.

Aufgabe 2 – Jürgen Laux

Zunächst gab es einen kleinen Walk-Up mit zwei Teams (nur wenige Meter), dann fielen zwei Schüsse (nichts passierte). Ein Team blieb stehen und wartete, das andere ging mit Jürgen zum eigentlichen Startpunkt weiter. Nun fiel ein Doppelmark im Wald (Bild mit Blick vom Startpunkt; die beiden Helfer standen hier noch). Zuerst fiel M1 nach rechts hinten, danach M2 nach links vorne. In dieser Reihenfolge sollten die Marks auch geholt werden. Wenn beide Marks drin waren, tauschten die beiden Teams die Plätze und das Doppelmark fiel nun für das zuvor wartende Team. Entfernung kann ich leider nicht einschätzen.

Blick vom Startpunkt auf die Marks; die Helfer standen hier noch (eingekreist), am besten zum vergrößern auf das Bild klicken.

LauxWald

Wir brachten den kleinen Walk-Up unfallfrei hinter uns und standen zunächst in Warteposition, bevor wir mit dem anderen Team tauschten und selbst an der Reihe waren. Schuss, M1 fiel. Schuss, M2 fiel… und Biscuit starrte immer noch nach rechts. Ich deutete schnell nach links, doch Biscuit sah nur kurz hin und konzentrierte sich sofort wieder auf M1. Multitasking war beim Keks gerade nicht angesagt. Nun gut. Wir bekamen unsere Freigabe und ich schickte Biscuit zu M1.

Während sie unterwegs war, dämmerte mir, dass ich die Fallstelle von M2 nicht mehr wusste. Zeitgleich hatte sich Biscuit in der Tiefe verschätzt und nun war ich mit Multitasking gefragt: 1. den Keks zu M1 handeln und 2. die Fallstelle von M2 berechnen. Beides lief besser als erwartet. Ich musste Biscuit zwei mal stoppen und nach hinten schicken, bis sie bei M1 angekommen war. Ihren Rückweg nutzte ich, um meine Berechnungen für M2 nochmal zu überprüfen *Werfer ~ Mann + Richtung ~ schräg nach vorne + Weite ~ nur halb so weit wie der andere Werfer = Fallstelle x*.

Ich richtete uns nach links aus und atmete nochmal tief durch. Entweder es geht oder es freckt. „Voran!“ Biscuit hielt die Linie sehr schön und reagierte sofort auf meinen Suchenpfiff. Nase runter, gefunden. Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit. In Perfektion! Ohne Ohren hätte ich wohl im Kreis gegrinst.

→ 11 Punkte

Damit endete unsere erste O-Saison. Wir haben manchmal gelitten, viel gelernt und eine Menge Spaß gehabt. Dafür, dass die O nie das Ziel war, bin ich mehr als zufrieden. Nein, wir sind sicher keine Überflieger, aber für uns war schon immer der Weg das eigentliche Ziel. Wenn ich in alten WT- oder Trainings-Berichten lese, wird mir bewusst, was der Keks und ich alles geschafft haben. Eigentlich vollkommen irre…

…und: mein Kekserl mag mich immer noch ♥

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Vielen Dank an alle für den schönen Tag beim Gründeln! Die Stimmung war wie immer super und ich freu mich schon auf das nächste Jahr!

 

Kategorien: Prüfungen/Workingtests | Ein Kommentar

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